Falsche Polizeibeamte kommen nicht zum Ziel

Janine Moorees, 2. Juni 2021
Falsche Polizeibeamte kommen nicht zum Ziel
Artikelbild: Shutterstock / Von Prostock-studio

Dass Betrüger nicht mit jedem Trick davonkommen, sehen wir in diesem aktuellen Fall.

Zwei vermeintliche Polizeibeamte riefen am Montag bei zwei Seniorinnen in Eislingen an. Sie berichteten den Damen von Einbrechern, die noch auf freiem Fuß wären. Bei ihnen wären Listen gefunden worden, auf denen auch die Namen der Angerufenen vermerkt seien. Die 65 und 77 Jahre alten Frauen kannten die Masche bereits. Deshalb wussten sie, dass sie es mit Betrügern zu tun hatten. Sie beendeten das Gespräch und verständigten die Polizei. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Falsche Polizisten

Häufig treiben Betrüger als falsche Polizisten ihr trügerisches Spiel mit älteren Menschen. Sie bringen sie um ihre Ersparnisse und Wertgegenstände. Die Täter geben sich als Polizeibeamte aus. Die Betrüger täuschen oft vor, über den Notruf „110“ anzurufen. Dieser Telefonbetrug nimmt rasant zu. Die Internettelefonie ermöglicht den Betrügern im Display jede beliebige Rufnummer anzeigen zu lassen. Damit täuschen sie eine falsche Identität vor.

Die Polizei rät

Um sich vor der Betrugsmasche „falscher Polizeibeamter“ zu schützen, rät die Polizei:

  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
  • Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach Geld oder
    persönlichen Daten.
  • Wählen Sie selbst die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit.
  • Benutzen Sie nicht die Rückruftaste.
  • Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Die Betrüger suchen in Telefonverzeichnissen vor allem nach Vornamen, die auf ältere Personen hindeuten. Stellen Sie sicher, dass im Telefonbuch nur ihr Nachname und höchstens der erste Buchstabe des Vornamens steht.
  • Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.
  • Geben Sie bitte diese Tipps in Ihrem Familien- und Freundeskreis
    weiter.

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Quelle:  PP/Polizeipräsidium Ulm
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