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Faktencheck: „Αufmегκѕаmκеіt! Ihг WhаtѕΑрр Меѕѕеngег-Κоntо іѕt аЬgеlаufеn“

Ralf Nowotny, 28. August 2018

Eine dubiose Mail, mit kyrillischen Buchstaben durchsetzt, behauptet, das WhatsApp-Konto sei „abgelaufen“, man müsse einen geringen Betrag überweisen, damit es wieder funktioniere.

So sieht diese Mail aus:

Screenshot mimikama.at
Screenshot mimikama.at

„Wellcome XXXXX
Aufmerksamkeit! Ihr WhatsApp Messenger-Konto ist abgelaufen:
Wenn du dich nicht neu registrierst, läuft das Konto innerhalb von 24 Stunden ab. . .
Bitte melden Sie sich so schnell wie möglich an, um den Verlust aller Daten zu vermeiden (Bilder, Videos und Geschichte …)
Sie sollten diese Rechnung in den nächsten 24 Stunden bezahlen

Darauf folgt eine Forderung von 0,99 € und ein Link, den man anklicken soll, um diese Summe zu bezahlen.

Kyrillische Buchstaben?

Wer sich genau den Screenshot der Mail anschaut, wird feststellen, dass einige der Buchstaben kyrillisch sind, früher auch neurussisch genannt. Diese Buchstaben ähneln teilweise unseren lateinischen Buchstaben. Vermutlich wurden diese Buchstaben in die Mail eingestreut, um von Spamfiltern schwerer erkannt zu werden.

Vorsicht Falle!

WhatsApp kostet plötzlich was? Wir berichteten schon mehrmals, dass dies nicht der Fall ist. Trotzdem glauben das viele Nutzer, und 99 Cent sind ja nicht soviel, oder? deswegen tippen leider viele Nutzer auf „Hier bezahlen“ und landen dann hier:

Screenshot mimikama.at
Screenshot mimikama.at

Auf einer Seite, die nicht zu WhatsApp gehört, werden Kreditkartendaten verlangt. Der arglose Nutzer, der nicht darauf achtet, auf welcher Seite er ist, gibt dort seine Daten ein und landet hinterher…

Screenshot mimikama.at
Screenshot mimikama.at

…auf der offiziellen Seite von WhatsApp.

Für den Nutzer sieht es nun so aus, als ob die Transaktion funktioniert hätte, tatsächlich aber hat er damit Betrügern sein Geld überwiesen und seine Kreditkarten-Daten gegeben!

Fazit

Nein, WhatsApp bleibt auch weiterhin kostenfrei! Wenn ihr daran Zweifel habt, dann öffnet einfach euer WhatsApp und schaut auf der offiziellen Seite von WhatsApp nach, ob es dort irgendwelche Ankündigungen darüber gibt. Aber klickt bitte keine Links in dubiosen Mails an, die ganz offensichtlich von Betrügern kommen!


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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