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Achtung! Fakeshop nutzt den Medienhype um Coronavirus aus!

Kathrin Helmreich, 28. Februar 2020
Achtung! Fakeshop nutzt den Medienhype um Coronavirus aus!
Achtung! Fakeshop nutzt den Medienhype um Coronavirus aus!

Das LKA Niedersachsen warnt vor einem angeblicher Medizinshop, der unter anderem Atemschutzmasken anbietet. Vorsicht, es handelt sich um einen Fakeshop!

Fakeshop nutzt Medienhype um Coronavirus

Die Betrüger machen via Spammail auf den Fakeshop aufmerksam.
Die Täter missbrauchen den Namen eines echten Unternehmens aus Deutschland.

Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor einem Fakeshop, der Atemschutzmasken anbietet und teilt via Pressemitteilung folgendes mit:

Die Nachrichten um den Coronavirus beherrschen derzeit die Medien auf allen Kanälen. Diesen Hype nutzen nun auch Cyberkriminelle aus und bieten einen Fakeshop mit u.a. Atemschutzmasken an.

Mittels einer Spammail verschicken die Täter Ihr Angebot an zahlreiche Mailempfänger:

Hier werden Atemschutzmasken angeboten, die derzeit in vielen Shops, Apotheken, Baumärkten usw. aus Angst vor dem Coronavirus (SARS-CoV-2 und Covid-19) vergriffen sind. Dabei missbrauchen die Täter den Firmennamen eines real existierenden Unternehmens aus Deutschland, welches auch für diverse Apotheken zuständig ist.

Wer dem Link folgt und tatsächlich entsprechende Atemschutzmasken bestellen möchte, landet auf einer Fakeshopseite, die aber nichts mit dem dort angegebenen deutschen Unternehmen zu tun hat. Dieses hat inzwischen selbst Anzeige bei der Polizei erstattet.

Bereits im oberen Banner der Webseite wird auf Corona hingewiesen.

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Es ist zu erwarten, dass weitere Webseiten dieser Art folgen werden (ggf. bereits existieren) und der Medienhype rund um Corona und die Angst vor Corona von den Tätern schamlos ausgenutzt wird. So sind auch weitere Artikel (Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel usw.), die auch bereits in vielen Shops ausverkauft sind, als Lockmittel denkbar.

Wer eine Bestellung über den Shop getätigt und gezahlt hat, sollte unverzüglich seinen Zahlungsanbieter kontaktieren und versuchen, die Zahlung zu stoppen. Weiterhin raten wir auch zur Anzeigenerstattung bei der örtlichen Polizei.

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Quelle: Landeskriminalamt Niedersachsen
Artikelbild: Landeskriminalamt Niedersachsen


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