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Fake: WhatsApp-Sprachnachricht über vergiftete Briefe

Ralf Nowotny, 13. Februar 2019
Der Polizei liegen keine Anzeigen vor
Der Polizei liegen keine Anzeigen vor

Derzeit kursiert eine Sprachnachricht auf WhatsApp, wonach Briefe mit in Gift getränktem Papier verschickt werden.

So berichtet die Polizei Papenburg in einer Pressemitteilung, dass aktuell eine WhatsApp-Sprachnachricht im nördlichen Emsland die Runde macht, die in der Bevölkerung für Unruhe sorgt.

Eine Frauenstimme warnt

Eine Frauenstimme teilt in der 84-sekündigen Nachricht mit, dass in Dörpen und Papenburg Giftbriefe im Umlauf seien. Angeblich hätten mehrere Personen Postsendungen erhalten, die wegen Unzustellbarkeit zu ihnen zurückkamen. Die Betroffenen hätten aber jeweils gar keine Briefe verschickt. Sie seien mit den Umschlägen zur Polizei Papenburg gegangen, welche bestätigt hätte, dass sich darin in Gift getränktes Papier befinden würde.

Es gab keine Anzeigen

Bei der Polizei Papenburg und auch im sonstigen Emsland sowie in der Grafschaft Bentheim sind solcherlei Fälle nicht zur Anzeige gebracht worden. Nach bisherigen Erkenntnissen scheinen die unbekannten Verfasser dieser Mitteilung bewusst falsche Inhalte zu verbreiten, um das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung negativ zu beeinflussen. Hinweise zum Urheber der Nachricht werden unter der Rufnummer (04961)9260 bei der Polizei Papenburg entgegengenommen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim
Dennis Dickebohm
Telefon: 0591 87 104
E-Mail: pressestelle@pi-el.polizei.niedersachsen.de
http://www.pi-el.polizei-nds.de

Außerhalb der Geschäftszeiten wenden Sie sich bitte an die örtlich
zuständige Polizeidienststelle.

Quelle: Presseportal


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