Aktuelles

Fake-Mail der Sparkasse

Kathrin Helmreich, 28. Oktober 2019
Gefälschtes E-Mail der Sparkasse im Umlauf
Gefälschtes E-Mail der Sparkasse im Umlauf

Im Moment erhalten Nutzer eine gefälschte E-Mail der Sparkasse, wonach der Empfänger seine Daten aktualisieren soll. Dabei handelt es sich um einen Phishing-Versuch.

Aktuell versenden Kriminelle E-Mails im Namen der Sparkasse und geben vor, dass der Kunde aufgrund von Neuerungen und Anpassungen seine Daten aktualisieren soll. Darunter wird ein Button angeboten „Jetzt aktualisieren“. Klickst du diesen an, gelangst du auf eine gefälschte Login-Maske im Design von der Sparkasse. Doch Vorsicht, es handelt sich um Phishing!

Immer wieder versuchen Betrüger durch fadenscheinige Gründe die Login-Daten von Bankkunden zu erschleichen.

In Wirklichkeit wollen die Betrüger natürlich alle sensiblen Daten vom Nutzer.

Tipp:
Wenn man nicht sicher ist, ob eine Seite echt ist: Einfach versuchen, sich mit Fantasiedaten einzuloggen. Wenn das funktioniert, kann man sicher sein, dass die Seite nicht echt ist!

Woran erkenne ich, dass es sich um ein gefälschtes E-Mail handelt?

  • Am Inhalt: Kriminelle geben vor, dass dein Konto gesperrt wurde oder du deine Daten verifizieren sollst. Bevor du etwas unternimmst, solltest du die Behauptung überprüfen und checken, ob dein Konto tatsächlich gesperrt ist.
  • An der E-Mail-Adresse: Kriminelle manipulieren den E-Mail-Kopf, sodass es auf den ersten Blick so aussieht, als käme die Mail tatsächlich von einer Bank oder einem Unternehmen. Klickst du auf „Details“, erkennst du die echte Absender-Adresse.

[mk_ad]

  • An der fehlenden Anrede: Phishing-E-Mails werden massenhaft und wahllos versendet. Daher werden EmpfängerInnen auch nur mit „Sehr geehrter Kunde“ angesprochen.
  • An Rechtschreib- und Grammatikfehler: Geschäftsverkehr ist immer lektoriert. An komischen Formulierungen, Zeichensetzungsfehlern, falscher Groß- und Kleinschreibung etc. erkennst du betrügerische E-Mails.
  • Am verlinkten Button: am Ende einer Phishing-Mail befindet sich ein Button, der dich auf eine gefälschte Login-Seite führt.

Woran erkenne ich eine gefälschte Login-Seite?

  • An der Webadresse: Eine gefälschte Login-Seite sieht der echten zwar täuschend ähnlich, läuft jedoch unter einer anderen Webadresse. Phishing-Seiten haben eine unplausible Webadresse.
  • Am fehlenden grünen Schloss: Siehst du in der Adresszeile kein grünes Schloss, heißt das, dass deine Daten am Weg abgegriffen werden können.

Was kann ich tun, wenn ich meine Daten eingegeben habe?

  • Kontaktiere umgehend deine Bank und E-Mail-Postfach-Provider und erkläre die Situation.
  • Ändere sofort dein Passwort.

Das könnte dich auch interessieren: ADAC KartenServiceLandesbank Berlin: Vorsicht Phishing!


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

  • Mit deiner Hilfe unterstützt du eine der wichtigsten unabhängigen Informationsquellen zum Thema Fake News und Verbraucherschutz im deutschsprachigen Raum. Ein unabhängiges und für jeden frei zugängliches Informationsmedium ist in Zeiten von Fake News, aber auch Message Control besonders wichtig. Wir sind seit 2011 bestrebt, allen Internetnutzern stets hochwertige Faktenchecks zu bieten.  Dies soll es auch langfristig bleiben. Dafür brauchen wir jetzt deine Unterstützung!

weitere mimikama-Artikel