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Facebooks Bemühungen, Menschen zu COVID-19 zu informieren und gegen Falschinformationen vorzugehen!

Claudia Spiess, 17. April 2020
Facebooks Bemühungen, Menschen zu COVID-19 zu informieren und gegen Falschinformationen vorzugehen!
Facebooks Bemühungen, Menschen zu COVID-19 zu informieren und gegen Falschinformationen vorzugehen!

Facebook arbeitet daran, verlässliche Informationen von Gesundheitsexperten anzubieten und gleichzeitig Falschinformationen einzudämmen

Facebooks Bemühungen, Menschen zu COVID-19 zu informieren und gegen Falschinformationen vorzugehen! – Das Wichtigste zu Beginn:

Facebook arbeitet mit Faktenprüfern zusammen, um Fehlinformationen zum Coronavirus einzudämmen. Nutzer sollen vermehrt verlässliche Informationen erhalten.

Zugang zu verlässlichen Informationen

Korrekte Informationen aus zuverlässigen Quellen sind vor allem in Krisenzeiten ein wichtiges Gut.
Facebook hat es sich zur Aufgabe gemacht, verlässliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Fehlinformationen zum Coronavirus sollen verhindert werden.

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Inzwischen greifen die Bemühungen Facebooks. Bereits mehr als 2 Milliarden Nutzer wurden über das COVID-19-Informationszentrum, aber auch mittels Pop-Ups auf Facebook und Instagram über Informationen von der WHO und anderen Gesundheitsbehörden zugänglich gemacht. Laut Facebook sind mehr als 350 Millionen Menschen den entsprechenden Links gefolgt, um sich zu informieren.

„Im Zuge der weiteren Entwicklung der Pandemie werden wir uns weiterhin auf die effektivsten Möglichkeiten konzentrieren, Fehlinformationen und gefährliche Gerüchte über COVID-19 von unseren Plattformen einzudämmen. So stellen wir sicher, dass Menschen glaubwürdige Informationen von Gesundheitsexperten erhalten, damit sie gut informiert und gesund bleiben“, so Facebook.

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Eindämmen von Fehlinformationen

Gerade in sozialen Netzwerken verbreiten sich Fehlinformationen mit rasender Geschwindigkeit. Umso wichtiger ist es, diese einzudämmen.

Facebook arbeitet dazu mit externen, unabhängigen Faktencheckern zusammen. Mehr als 60 Organisationen überprüfen Inhalte in mehr als 50 Sprachen weltweit. Dies wurde im vergangenen Monat noch um zusätzliche Partner und Sprachen erweitert, sodass nun mehr als ein Dutzend weiterer Länder abgedeckt sind. Unter den neuen Partnern finden sich MyGoPen (Taiwan), AFP und dpa (Niederlande) und Reuters (Großbritannien).

Gemeinsam mit dem International Fact-Checking Network (IFCN) wurde ein Förderprogramm in Höhe von 1 Million US-Dollar organisiert. 13 Organisationen haben nun finanzielle Unterstützung für Projekte erhalten, weitere Empfänger werden Anfang Mai bekanntgegeben.

Warnhinweise bei Falschmeldungen

Wurde ein Beitrag von Faktenprüfern als falsch deklariert, wird die Verbreitung der entsprechenden Inhalte gemindert. Außerdem werden Warnhinweise angezeigt. Durch automatisierte Mustererkennung können auch Duplikate einer Meldung identifiziert werden.

Im März wurden zu rund 40 Millionen Beiträge Warnungen auf Facebook gezeigt. Diese basieren auf rund 4.000 Bewertungen der Faktenprüfer. Der Erfolg ließ sich messen: So haben sich Nutzer in etwa 95 Prozent der Fälle den Inhalt aufgrund der Meldung nicht anzeigen lassen.

Entfernen von Fehlinformationen

Weiters grassieren unzählige Fehlinformationen zu COVID-19, die gesundheitliche Schäden verursachen könnten. Behauptungen wie „der Konsum von Bleichmitteln heilt das Virus“ sind nicht nur schlichtweg falsch, sondern auch gesundheitsgefährdend. Immer wieder tauchen auch Meldungen auf, dass eine physische Distanzierung die Ausbreitung des Coronavirus nicht verhindern könne.

Bereits Hunderttausende solcher Fehlinformationen wurden entfernt. Zusätzliche Maßnahmen, die Nutzer vor derartigen Falschinfos schützen sollen, werden ergriffen.

Aktive Benachrichtigung von Facebook

Haben Nutzer auf Beiträge zu COVID-19 reagiert, beispielsweise mittels „Gefällt mir“, einer anderen Reaktion oder einem Kommentar, werden diesen von Facebook Informationen zu eben diesem Beitrag angezeigt, insofern dieser als Fehlinformation eingestuft und entfernt wurde.

Die Meldungen führen zu Klarstellungen der WHO zu COVID-19-Mythen geführt. Nutzer sollen so vertrauenswürdige Fakten erhalten, um optimal informiert zu sein.

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Übersicht von Fakten

Facebook stellt mit seinem COVID-19-Informationszentrum seinen Nutzern einen einfachen Zugang zu Fakten zur Verfügung. Hier wird von aktuellen Maßnahmen, Medienberichten und Neuigkeiten von Gesundheitsorganisationen berichtet.

In den USA finden Nutzer auch auf Fakten geprüfte Artikel von Facebooks Partnern in den USA. Diese legen Falschinformationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus offen und werden wöchentlich aktualisiert.
Aktuell besteht diese Rubrik nur in den USA.

Passend dazu: Coronavirus: Facebook schaltet „Community Help“ frei

Quelle: Facebook
Artikelbild: Shutterstock / Von rafapress

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