Wir von Mimikama berichten bereits seit Jahren, dass man auf Facebook bzw. im Internet keine Fotos von Kindern hochladen soll!

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Der Grund dafür ist, dass durch die Veröffentlichung ein Missbrauch der Fotos möglich ist. Im Internet gibt es pädophil veranlagte Menschen, die sich dieser Fotos bedienen. Im schlimmsten Falle werden diese kopiert und auf einschlägigen Seiten im Netz abermals veröffentlicht. Pädophile suchen meist gezielt nach Kinderfotos und bieten sie anderweitig zum Tausch und Verkauf an. Zu diesem Thema haben wir auch erst vor wenigen Tagen mit dem Kurier.at gesprochen.

Was bedeutet das nun für die Eltern und Kinder?

Nicht nur EURE FREUNDE auf Facebook können öffentliche Bilder sehen, sondern auch PÄDOPHILE und DUBIOSE GESTALTEN, die dann diese FOTOS einfach KOPIEREN und auf anderen SEITEN ERNEUT HOCHLADEN, eventuell sogar einschlägig bearbeiten. Das ganze geschieht OHNE EINWILLIGUNG VON EUCH! Sprich: Es geht um Cybermobbing oder Kinderpornografie!

Wir sind nicht alleine!

Zum Glück ist es so, dass wir mit diesem Thema nicht alleine da stehen. Es ist uns wichtig, dass wir hier breit aufgestellt sind, damit wir so viele User wie nur möglich erreichen – und sensibilisieren können.

Neben dem deutschen Kinderhilfswerk, welches am 9.11.2017 eine Facebook-Kampagne zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Raum gestartet hat, gesellt sich nun eine weitere Kampagne mit dem Titel: “Kinderfotos raus aus dem Netz” dazu.

Um was geht es dabei?

Kinder können noch nicht eigenständig entscheiden, wie sie fotografiert, ob  und wo ihre Bilder veröffentlicht und von wem diese gesehen werden.

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Sie schon. Schützen Sie Ihr Kind vor den 3P:

  • Persönlichkeitsrechtsverletzung
  • Peinlichkeit
  • Pädosexualität

Was möchte die Kampagne erreichen?

Sie soll auf direkte Art sensibilisieren. Sie zeigt bewusst keine Kinder, sondern Fotos, bei denen man als Erwachsener vielleicht auch denkt: „Mmhh – gefällt mir.“ Durch den Kontext möchte ich dem Betrachter zeigen, dass genau das, was er gerade denkt, bei anderen auch passiert, wenn sie Kinderfotos betrachten.

Ich hoffe, dadurch Leute anzusprechen, bei denen der pure Appell, an die Kinder zu denken, nicht ausreicht. Vielleicht schaffe ich es so, ein paar mehr Menschen zum Nachdenken zu bewegen, bevor sie unbedarft Kinderfotos veröffentlichen. Ins Leben gerufen wurde die Kampagne von Matthias Seeba-Gomille, der selbst Familienvater ist. Seine Motivation:

Seeba-Gomille: Ich denke, dass das Thema, gerade im Hinblick darauf, dass ich selbst Vater bin, nicht ernst genug genommen wird. Bestehende Kampagnen sagen zwar das gleiche, sie zeigen es aber nicht. Dadurch wird vielen Betrachtern nicht wirklich klar, wo das Problem liegt.

Kinderfotos gehören aufgrund des Persönlichkeitsrechts eines Kindes und aus Kinderschutzgründen nicht ins Internet. Leider erreichen Mahnungen und Erklärungen nur selten die Menschen, die unbedarft Fotos ihrer Kinder veröffentlichen. Die reine Aussage, dass ein Kind nicht selbstbestimmt darüber entscheiden kann, ob und wie es dargestellt wird, ist vielen Nutzern zu diffus und kommt bei ihnen nicht an. Schließlich handelt es sich nur um ein harmloses Bild von einem hübschen Kind . Aus diesem Grund haben wir eine Idee entwickelt, die sich in erster Linie an Eltern richtet, die von bisherigen Aufrufen nicht erreicht wurden. Anstatt mit Erklärungen an den Verstand des Betrachters zu appellieren, beziehen wir ihn (als Erwachsenen) direkt mit ein und berühren ihn durch eine starke Bildsprache peinlich. Durch das direkte Erleben erfährt der Betrachter unmittelbar, was vermittelt werden soll: Kinderbilder im Netz können für das Kind peinlich oder sogar gefährlich werden.

Bitte folge auch Du dem Appell: Kinderfotos raus aus dem Netz!

Folgen kann man der Kampagne auf Facebook unter: www.facebook.com/kinderfotosraus sowie im Web unter: www.kinderfotos-raus.de

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