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Soziales Netzwerk entfernt laut eigenen Angaben drei Mio. terroristische Inhalte im dritten Quartal

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Cambridge (pte018/09.11.2018/10:30) – Das größte soziale Netzwerk Facebook hat eigenen Angaben nach im dritten Quartal rund drei Mio. terroristische Inhalte von seiner Plattform gelöscht. Laut einem Blog-Post hätten Tools und manschinelles Lernen erheblich dazu beigetragen, glorifizierende Beiträge zu IS oder Al-Qaeda zu beseitigen.

Reduzierte Reaktionszeit

„Die Künstliche Intelligenz gibt jedem Facebook-Beitrag eine Bewertung, aus der hervorgeht, wie wahrscheinlich es ist, dass die Anti-Terror-Politik verletzt wird. Das ermöglicht menschlichen Prüfern, Prioritäten zu setzen, welche Stellen zuerst die Aufmerksamkeit erfordern“, so Facebook. Einige der drei Mio. identifizierten und gelöschten Beiträge waren zwar alt, es gelang jedoch auch, rund 2,3 Mio. neue Posts zu entfernen.

Facebook konnte zudem die Zeitspanne zwischen dem Absenden eines den Terror unterstützenden Beitrages durch einen Nutzer und dessen Entfernung reduzieren. In den vergangenen drei Monaten waren es nur noch rund 18 Stunden, was einen signifikanten Rückgang von 43 Stunden im ersten Quartal und 22 Stunden im zweiten Quartal darstellt.

Weitere Entschlossenheit

„Sowohl in Q2 als auch in Q3 haben wir festgestellt, dass mehr als 99 Prozent der Inhalte von ISIS und Al-Qaida am Ende schon von uns selbst entfernt wurden, bevor sie ir­gend­je­mand in unserer Community gesehen und gemeldet hat“, so Brian Fishman von Facebook. Darüber hinaus seien die Algorithmen von Facebook mittlerweile in der Lage, rund 19 verschiedene Sprachen zu verstehen und dementsprechend einzugreifen.

„Wir sollten dies nicht als ein Problem betrachten, das gelöst und beiseite gelegt werden kann – selbst in den optimistischsten Szenarien. Wir können die Präsenz von Terrorismus auf den gängigen sozialen Plattformen zwar reduzieren, aber um ihn vollständig zu beseitigen, müssen die Menschen und Organisationen angesprochen werden, die dieses Material in der realen Welt erzeugen“, heißt es in Facebooks Statement.

Quelle: pte

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