So kämpft Facebook jetzt gegen Rache-Pornos

Tom Wannenmacher, 7. April 2017

Mit einer speziellen Software geht Facebook gegen den sogenannten ““Revenge Porn“ vor! Sollte also jemand auf Facebook intime Bilder von Dritten posten, dann kann dies zu einer Deaktivierung des Facebook-Kontos führen.

Facebook geht also künftig härter gegen Rache-Pornos vor!  Facebook-User können über „Beitrag melden“ Bilder, die ohne Einverständnis veröffentlicht wurden, an spezielle Mitarbeiter des Community Operations Team melden. Dort wird geprüft, ob es gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook verstößt und unter die Kategorie „Revenge Porn“ fällt. Dies kann zur Deaktivierung des entsprechenden/postenden Profil führen.

Neue Bilderkennungssoftware

Sollte das gemeldete Bild wirklich gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen, kommt Facebooks neue Bilderkennungssoftware zum Einsatz. Diese baut eine Datenbank mit Rache-Pornos auf und erkennt selbst die zuvor eingestuften Bilder wieder.

Die Bilderkennungssoftware soll verhindern, dass bereits als “Rache-Porno” gemeldete Bilder via Facebook, dem Facebook Messenger aber auch via Instagram weiter geteilt werden können. Der WhatsApp-Messenger selbst ist im Moment davon noch nicht betroffen, man werde es aber für die Zukunft prüfen!

Die Original-Presseinformation zu diesem Thema findet man hier auf Facebook vor.

Autor: Mike S., mimikama.at


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