Ein angeblicher Verwandter aus Deutschland meldet sich telefonisch. Warnung vor dem „Neffentrick“.

Tom Wannenmacher, 22. Januar 2015

Neffentrick: Es rollt die nächste Betrugswelle

Gestern (20.1.2015) Nachmittag haben wieder zwei bisher unbekannte Täter telefonisch versucht, mit dem „Neffentrick“ von zwei Männern in Frauenkirchen, Bezirk Neusiedl/See, Geld zu „ergaunern“. In beiden Fällen haben die kontaktierten Personen richtig gehandelt und nach Beendigung der Gespräche sofort die Polizei verständigt.

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Gegen 15:25 Uhr wurde ein 45-jähriger Mann von einem vermeintlichen Verwandten aus Deutschland mit unterdrückter Telefonnummer kontaktiert und ersucht, ihm Geld zu borgen.

Da sich der Mann weigerte, dem Unbekannten eine finanzielle Zuwendung zu geben, wurde von dem Anrufer das Gespräch beendet.

Wenige Minuten danach läutete bei einem 78-jährigen Pensionisten das Telefon, wobei der Anrufer, der mit deutschem Akzent sprach und sich als Neffe ausgab, um finanzielle Unterstützung ersuchte. Der Pensionist reagierte richtig und beendete das Gespräch.

In beiden Fällen handelten die vermeintlichen Opfer richtig, indem sie sich auf keine weiteren Debatten mit dem Anrufer einließen und sofort nach Beendigung der Gespräche die Polizei informierten.

Es ergeht daher das Ersuchen an die Medien, in den Aussendungen neuerlich darauf hinzuweisen, in derartigen Fällen sofort das Gespräch zu beenden, sich im Familienkreis zu besprechen und im Falle eines fingierten Anrufes sofort die Polizei zu verständigen.


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