E-Mail-Betrug: Das boomende Geschäft mit den Business-Kontakten

Kathrin Helmreich, 9. September 2020
E-Mail-Betrug: Das boomende Geschäft mit den Business-Kontakten
E-Mail-Betrug: Das boomende Geschäft mit den Business-Kontakten

Hast du auch ein vermeintliches Angebot über Teilnehmerlisten von Messen bekommen, die aber aufgrund der Corona-Pandemie gar nicht stattgefunden haben?

Betrüger versenden solche E-Mails in den letzten Monaten zuhauf. Generell sind derartige Fake-Angebote mit vermeintlichen „Business-Leads“ nichts Neues. Während der Corona-Krise haben Cyberbetrüger ihr Geschäftsfeld aber erweitert und bieten aktuell angebliche Kontaktlisten von abgesagten Messen und Kongressen an.

Millionenfach landen diese „wertvollen“ Angebote als Spam-Mails in den Postfächern von Marketing- und Vertriebsabteilungen. Doch was ist das Ziel der Betrüger? Wie gelangen sie an Kontaktdaten für potenzielle Adressaten? ESET-Sicherheitsexperte Righard Zwienenberg geht diesen Fragen in seinem neuen WeliveSecurity-Artikel auf den Grund und zeigt die aktuellen Maschen der Betrüger.

[mk_ad]

Auch erklärt er, wie viele Informationen Menschen mit ihren E-Mail-Konten preisgeben und welche Auswirkungen ein unachtsamer Klick bereits haben kann.

Den gesamten Artikel gibt es auf WeliveSecurity.

Tipps zur Vermeidung von unliebsamen Betrugs-Mails

Keine Lesebestätigung versenden: Wenn Anwender eine E-Mail erhalten, die zu einer Lesebestätigung auffordert, drücken Sie immer auf „Nein“. Unser Tipp: Zum Beispiel bietet Outlook unter Optionen die Möglichkeit, solche Lesebestätigungen generell zu deaktiveren.

Nicht auf solche Mail reagieren: Häufig gibt es bei solchen E-Mails am Ende eine Möglichkeit, der weiteren Kontaktaufnahme zu widersprechen oder sich von einer Liste abzumelden. Hier sollten Anwender keinesfalls reagieren. Die Versender erhalten so nur die Rückmeldung, dass das Konto aktiv genutzt wird und werden noch mehr E-Mail versenden.

Automatische Antworten mit Bedacht verfassen: Im Geschäftsumfeld sind Abwesenheitsnotizen unumgänglich. Viele Anwender neigen aber hierüber detaillierte Informationen wie Kontaktdaten mitzuteilen. Hierzu kann die Mobilfunk-Nummer, der Job-Titel oder Adressen der Kollegen zählen. Betrüger erstellen dadurch komplette Profile und können diese Weiterverkaufen oder noch gezieltere Kontaktversuche starten.

Das könnte dich auch interessieren: Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche: falsche BKA-Beamte verschickten gefälschte Mail

Quelle: ESET Deutschland GmbH
Artikelbild: Shutterstock / Von iluistrato

Unabhängige Faktenchecks und Recherchen sind wichtig und richtig. Sie fördern Medienkompetenz und Bildung. 

Ein unabhängiges und für jeden frei zugängliches Informationsmedium ist in Zeiten von Fakenews, aber auch Message Control besonders wichtig. Wir sind seit 2011 bestrebt, allen Internetnutzern stets hochwertige Faktenchecks zu bieten.  Dies soll es auch langfristig bleiben. Dafür brauchen wir jetzt Deine Unterstützung!

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

weitere mimikama-Artikel