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Dieser BitCoin Schwachsinn!

Andre Wolf, 13. März 2018

Bekommst du auch ständig die Information, dass du neue BitCoins erhalten hast?

„Sie haben gerade die eingehende 0.646644 BitCoin-Überweisung von Frederic Burnanderhalten.” (sic). Diese und ähnliche Sätze lesen derzeit viele Menschen, man bekommt einen kleinen Reichtum versprochen, dem man nur noch zustimmen müsse.

Ganz ehrlich: Bei all diesen dubiosen Mails handelt es sich um reinen Werbespam, der am Ende sogar teuer enden kann. Wir zeigen euch, was hinter diesem Schwachsinn steckt:

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Diese und ähnliche Mails kündigen an, dass man eine Auszahlung erhalten würde. Angeblich bekomme der Empfänger eine BitCoin Überweisung, der man jedoch zunächst zustimmen müsse. Hinter diesen Zustimmungen steckt eine Verlinkung auf eine Webseite, die ihren Besuchern ein Geschäftsmodell andrehen möchte.

Info: Man fängt man sich zwar keinen Trojaner ein, bzw. wird man auch nicht Opfer einer Phishing-Attacke, es handelt sich um Werbespam! Mit einem Werbevideo, in dem erfundene Charaktere mit Stockfotos und Fakerezensionen zu Wort kommen, wird einem auf dieser Webseite ein sog. Tradingprogramm aufgeschwatzt. Hier geht es letztendlich um binäre Optionen.

Was sind binäre Optionen?

Banal gesagt: Wetten um Kurse. Hinter all den tollen Versprechen steckt das Spekulationsmodell der Binäroptionen. Hierbei handelt es sich um ein hoch riskantes Modell, welches teilweise auch außerbörslich angeboten wird. Definitiv kein Produkt für Anfänger! Bei binären Optionen können zwei Aktionen eintreten: Das vorhergesagte Ereignis tritt ein, wodurch Händler/innen eine im Vorhinein festgelegte Summe erhalten. Das vorhergesagte Ereignis tritt nicht ein, wodurch Händler/innen einen Verlust erleiden.

Bei dem Handel mit binären Optionen können Konsument/innen Geld verdienen, sofern sie mit ihrer Einschätzung richtig liegen. Der Online-Handel mit binären Optionen ist mit zahlreichen Risiken verbunden. Beispielsweise können Sie keine Gewinnauszahlung erhalten, an Anbieter geraten, die Kurse manipulieren oder Ihre persönlichen Daten dienen für Verbrechen unter Ihrem Namen.

Und nun?

Ganz einfach: Werbespam gehört gelöscht, am besten ungelesen.


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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