Deutschland unter Schock: Fußball-Star stirbt bei Autounfall [Fake]

Andre Wolf, 29. Mai 2018

Pünktlich zur WM lässt eine Fake-News Webseite einen Fußballspieler sterben.

Natürlich stirbt hier nicht wirklich jemand, sondern ein nicht näher definierter Spieler von Manchester City wird in diesem Artikel für tot erklärt. Doch egal was dort angeteasert wird und was auch immer diese Schlagzeile behauptet: Es handelt sich dabei um eine typische Fake-News Meldung!

Das Ziel dieses Teasers und auch der Schlagzeile auf Facebook ist es, Internetnutzer mit dieser dramatischen Darstellung auf eine Webseite zu locken. Diese pseudoredaktionell erstellte Wbseite zeigt sich in Form eines Nachrichtenmediums und bildet somit einen sogenannten „fabricated Content“ in Form einer kommerziell betriebenen Fake-News Webseite.

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Das Bild für diesen Artikel hat man übrigens einfach so gemopst. Es handelt sich um ein Bild aus dem Soester Anzeiger, man sieht dort einen schweren Verkehrsunfall, der sich in Schmerlecke im März 2018 ereignet hat und bei dem ein 61-Jähriger Mann verletzt wurde.

Warum das Ganze?

Hier wird Geld gemacht! Die Fakenews hat einen pseudoredaktionell erstellten Inhalt, der keinerlei Wahrheitsgehalt hat und auch gar nicht die Intention hat, wahr zu sein. Die Geschichte muss dabei so dramatisch wie möglich, letztendlich aber zumindest auch glaubwürdig klingen, um eine große Viralität zu bekommen… Dabei ist es irrelevant, was geschrieben wird, Hauptsache es wirkt authentisch. Bei den veröffentlichten Texten handelt es sich um pseudoredaktionelle Geschichten, verpackt in der Optik einer Nachrichtenwebseite.

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So erkennst du kommerzielle Fakenews!

Bis es überall sitzt, wiederholen wir diese kurzen Faustregeln. Man kann sich für diese Art der kommerziellen Fakenews immer merken: Es handelt sich um…

  • einen pseudoredaktionell erstellten Inhalt, der keinerlei Wahrheitsgehalt hat.
  • eine Darstellung in Form einer News/Nachrichtenwebseite, die jedoch letztendlich keine ist.
  • einen Inhalt, der ein Verlangen/eine Angst/Sensationsgier (in diesem Falle nur Angst/Sensationsgier) anspricht.
  • einen Verfasser, dem der Inhalt egal ist. Es geht darum, Werbung anzuzeigen bzw. Werbelinks wirksam einzubauen.


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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