Aktuelles

Herber Rückschlag für Deepfake-Ersteller: Google untersagt KI-Training

Haben Deepfake-Ersteller eigentlich alle so mächtige PCs? Nein, sie nutzten meistens Google-Server zur Berechnung, doch Google unterbindet dies nun.

Ralf Nowotny, 2. Juni 2022

Googles Forschungsportal Colaboratory steht ab sofort nicht mehr zum Training von Deepfakes zur Verfügung. Wie „Bleeping Computer“ berichtet, will dies ein Entwickler von Deepfacelab in Erfahrung gebracht haben.

Missbrauch vorbeugen

Die Entscheidung Googles, die für Entwickler kostenlos zur Verfügung gestellten Cloud-Ressourcen nun nicht mehr für Deepfakes zuzulassen, kommt für Beobachter nicht überraschend und war erwartet worden – nicht zuletzt auch angesichts populärer Missbrauchsfälle der Technologie (siehe beispielsweise unsere Artikel HIER und HIER und HIER).

In seinen FAQ hat Google ein Deepfake-Verbot definiert. Untersagt ist zudem ein Missbrauch zum Hosten von Dateien für DDoS-Angriffe oder das Cracken von Passwörtern. Das Unternehmen selbst schweigt sich bis dato dazu aus, was genau zu dem Umdenken in Sachen Deepfakes geführt hat. Hierbei könnten sowohl ethische als auch ressourcenschonende Aspekte eine Rolle gespielt haben, vermuten Insider.

Quelle: PT


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

  • Mit deiner Hilfe unterstützt du eine der wichtigsten unabhängigen Informationsquellen zum Thema Fake News und Verbraucherschutz im deutschsprachigen Raum. Ein unabhängiges und für jeden frei zugängliches Informationsmedium ist in Zeiten von Fake News, aber auch Message Control besonders wichtig. Wir sind seit 2011 bestrebt, allen Internetnutzern stets hochwertige Faktenchecks zu bieten.  Dies soll es auch langfristig bleiben. Dafür brauchen wir jetzt deine Unterstützung!

Mehr von Mimikama