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Datenklau bei Banken und Mastercard

Claudia Spiess, 14. Januar 2020
Datenklau bei Banken und Mastercard
Datenklau bei Banken und Mastercard

Sparkasse, Volksbank und Mastercard: Diese E-Mails sollten Sie besser nicht öffnen

Wenn aktuell ein Mail der Sparkasse, Volksbank oder Mastercard einlangt, sollte man besser vorsichtig sein und die Nachricht ignorieren. Betrüger versuchen, über Phishing-Mails die privaten Daten der Bankkunden abzufragen. Sie locken Kunden auf eine Website und fordern sie auf, ihre Daten bekannt zugeben.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat bereits auf ihrer Internetseite und auch auf Social Media Kanälen vor diesen E-Mails gewarnt. den sozialen Kanälen auf die Phishing-Mails aufmerksam gemacht.

So sehen die Phishing-Mails aus

Die Verbraucherzentrale NRW hat einige Beispiele veröffentlicht, wie die E-Mails aussehen, die bisher bei Kunden eingelangt sind:

Inhalte der Phishing-Mails

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Sparkasse:

Betreffe: „Überprüfung der Daten“
Inhalt: Wegen „neuer Bestimmungen für den Online-Zahlungsverkehr“ sei die Sparkasse dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen einen Datenabgleich mit allen Kunden durchzuführen und fordert deshalb zur Angabe von privaten Nutzerdaten auf.

Volksbanken:

Betreffe: „Authentifizierung erforderlich“/“Authentifizierung notwendig“
Inhalt: „Die Sicherheit des Zahlungsverkehrs“ soll durch die neue Zahlungsrichtlinie PSD2 gestärkt werden. Deshalb wird jeder Volksbank-Kunde dazu aufgefordert, seine Mobilfunknummer und sein Geburtsdatum über einen beigefügten Link anzugeben.

Mastercard:

Betreffe: „Überprüfung Ihrer Daten“
Inhalt: Mastercard solle angeblich „die Daten Ihres Kundenstammes überprüfen“ und alle Kunden seien dazu verpflichtet ihre Kundendaten anzugeben. Da der E-Mail-Empfänger bisher noch nicht an der Überprüfung teilgenommen habe, sei nun seine Karte gesperrt. Wenn der Kunde die Überprüfung nicht innerhalb von zwei Tagen durchführt, könne er die Karte nur mittels einer Überweisung von 29,95 Euro entsperren lassen.

Wer selbst eine verdächtige E-Mail erhält, kann diese an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Hier werden alle eingehenden E-Mails ausgewertet.

Quelle: inFranken.de
Artikelbild: Shutterstock / Von Ventura

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