„Das war doch nicht ernst gemeint!“

Janine Moorees, 11. Juli 2017

Bochum – Mit diesen Worten wurde die Kriminalpolizei am 7. Juli von einem jungen Mann (19) in Wattenscheid empfangen.

Der 19-Jährige hatte auf der Facebook-Seite einer Eventagentur damit gedroht, eine Tanzveranstaltung im Raum Aachen zu sprengen.

Über die dortige Polizei erreichte dieser Hinweis den polizeilichen Staatsschutz in Bochum. Das Amtsgericht Bochum erließ daraufhin noch am gleichen Tag einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Heranwachsenden, der am Freitag mit Kräften der Polizei in Wattenscheid sowie einem Polizeihund vollstreckt wurde.

Zwei Mobiltelefone und ein Computer wurden wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten sichergestellt.

Fazit:

Auch in den großen Weiten des Internets gilt: „Erst nachdenken, dann klicken!“


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