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Warnung: Betrüger lassen sich angebliche „Corona-Medikamente“ teuer bezahlen

Kathrin Helmreich, 3. Juli 2020
Warnung: Betrüger lassen sich angebliche "Corona-Medikamente" teuer bezahlen
Warnung: Betrüger lassen sich angebliche "Corona-Medikamente" teuer bezahlen

Mit dem Vorwand, er brauche Medikamente aufgrund von Corona, erschlich sich ein Betrüger Geld von einer Seniorin aus Kleinenbroich.

In Zeiten der Pandemie, passen Betrüger alte Maschen wie zum Beispiel den Enkeltrick, der aktuellen Situation an. (wir berichteten)

Dass es sich um eine reelle Bedrohung, vor allem für ältere Mitbürger, handelt, ist vielen vielleicht noch nicht bewusst. In Korschenbroich-Kleinenbroich ist laut Polizei Rhein-Kreis Neuss erneut ein Betrug durch Enkeltrick geglückt:

Am Donnerstag (02.07.) erschlichen sich Betrüger eine fünfstellige Summe von einer Seniorin. Die lebensältere Kleinenbroicherin erhielt gegen 9:15 Uhr einen Anruf ihres vermeintlichen Sohnes, der behauptete, mit einer Coronainfektion in einem Düsseldorfer Krankenhaus zu liegen. Das Medikament, das ihm helfen solle, sei jedoch sehr teuer, daher benötige er dringend Bargeld.

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In Sorge um ihren Sohn holte die Seniorin Geld von ihrer Bank und packte es in eine Plastikdose. Ein ihr angekündigter „Kurier“ nahm die Dose gegen 10:15 Uhr an der Nordstraße in Empfang und entfernte sich fußläufig in Richtung der Straße „Auf dem Kempen“.

Erst später stellte sich heraus, dass es dem echten Sohn gut ging. Daraufhin informierte die Dame die Polizei. Das Kriminalkommissariat 12 ermittelt nun und sucht Zeugen.

Der Unbekannte, der das Geld abgeholt hatte, wird wie folgt beschrieben: Er soll etwa 175 Zentimeter groß und etwa 28 bis 30 Jahre alt gewesen sein. Er hatte schwarzes Haar, ein rundes Gesicht und trug eine hellblaue medizinische Maske. Er trug unter anderem ein T-Shirt, eine blaue Jacke und Turnschuhe.

Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei unter 02131 300-0 entgegen.

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Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss
Artikelbild: Shutterstock / Von Ruslan Huzau


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