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Call-Center Betrug: Fast 200.000 Euro Schaden

Fast 200.000 Euro Schaden bei mehr als 200 Call-Center-Betrugsversuchen

Tom Wannenmacher, 5. Juli 2022

Nach wie vor kommt es zu einer Vielzahl sogenannter Call-Center-Betrugsversuchen. Bei diesen betrügerischen Anrufen werden häufig die typischen Varianten „Falsche Polizeibeamte„, „Enkeltrick„, „Falsche Microsoft Mitarbeiter“ oder auch „Gewinnversprechen“ angewendet.

Die Betrugsmaschen sind sehr facettenreich und ändern sich ständig.

Unter Verwendung von immer wieder neuen Geschichten versuchen die Täter an das Vermögen der meist älteren Bürgerinnen und Bürger zu gelangen, indem sie sie stark unter Druck setzen und überreden, Geld oder Wertgegenstände zu übergeben oder auch Überweisungen vorzunehmen.

Obwohl schon viele Bürgerinnen und Bürger sensibilisiert sind, gelingt es den Betrügern in Einzelfällen immer wieder, hohe Geldsummen oder Wertgegenstände von Betrugsopfern zu erlangen.

Sollten Sie einmal einen solchen Anruf bekommen, seien Sie wachsam und legen Sie am besten sofort auf! Auch wenn Sie denken, dass Sie niemals auf einen solchen Betrugsversuch hereinfallen könnten, kann es dennoch jeden treffen. Die Täter gehen derart geschickt vor und setzen die Angerufenen mit frei erfundenen Behauptungen so massiv unter Druck, dass sie immer wieder hohe Summen erbeuten können.

200 polizeilich gemeldeten Call-Center-Betrugsversuche

Alleine im Juni kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz zu über 200 polizeilich gemeldeten Call-Center-Betrugsversuchen. Die meisten Angerufenen kannten bereits die Betrugsmasche und reagierten vorbildlich, in dem sie das Gespräch beendeten und auflegten. Allerdings gelang es den Täter dennoch in einigen wenigen Fällen Beute zu machen. Alleine im Juni entstand so ein Gesamtschaden von fast 200.000EUR.

Wir appellieren deshalb an alle:

  • Informieren Sie Ihre Angehörigen oder Bekannten über die miesen Tricks der Betrüger und was Sie dagegen tun können. Nämlich einfach auflegen.
  • Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten haben, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige. Das geht auch bequem online unter https://www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/.
  • Weitere Infos zu den Betrugsmaschen erfahren Sie in einem Erklärungsvideo des Landeskriminalamtes unter https://s.rlp.de/pFqAx oder auf den Internetseiten der polizeilichen Kriminalprävention unter https://s.rlp.de/ZDVJr.

Quelle: Polizeipräsidium Rheinpfalz


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