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Warnung vor einem Schreiben der Bundesstelle für Seuchenschutz

Tom Wannenmacher, 22. Mai 2020
Warnung vor einem Schreiben der Bundesstelle für Seuchenschutz
Warnung vor einem Schreiben der Bundesstelle für Seuchenschutz

Deutschlandweit werden aktuell Briefe durch eine „Bundesstelle für Seuchenschutz“ verschickt. Die Adressaten werden darin aufgefordert, sich eines Tests auf COVID-19 zu unterziehen.

Aufgrund der Formulierung wird ein gewisser Druck aufgebaut und u. a. suggeriert, dass die Empfänger aufgrund ihrer Einstufung als Risikogruppe „von Amtswegen zum Test verpflichtet sind“.

Hierzu sei es notwendig, das Test-Set selbst zu bestellen und per Vorauskasse 110,50 EUR per Überweisung zu bezahlen. Das Test-Kit könne ca. 3 Tage nach Zahlungseingang bei der örtlichen Poststelle in Empfang genommen werden.

Es handelt sich hierbei sich um eine besonders miese Art des Betrugs.

Eine Bundesstelle für Seuchenschutz gibt es nicht, wenngleich die Gestaltung mit Bundesadler, Bonner Adresse und weiteren Angaben einem offiziellen Behördenanschreiben frappierend ähnelt. Auch die Polizei hat bereits davor gewarnt.

Screenshot des Schreibens
Screenshot des Schreibens

Sollten Sie im Arbeitsumfeld, aber auch im Freundes- und Bekanntenkreis vom Erhalt eines derartigen Schreibens erfahren, so möchten wir Sie bitten, die Empfänger ausdrücklich vor einer Zahlung zu warnen und darauf hinzuweisen, dass es sich hier um eine Falle handelt. Darüber hinaus empfiehlt sich, Ihre Angehörigen vor einem möglichen Empfang des entsprechenden Schreibens zu warnen.

Quelle: Bayrisches Rotes Kreuz


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