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Angebliche E-Mail vom Bundesministerium für Gesundheit mit Schadsoftware im Umlauf

Tom Wannenmacher, 11. September 2020
Wie das Landeskriminalamt Niedersachsen berichtet werden aktuell E-Mails vom deutschen Bundesministerium für Gesundheit versendet. Achtung: Diese beinhalten Schadsoftware!
Wie das Landeskriminalamt Niedersachsen berichtet werden aktuell E-Mails vom deutschen Bundesministerium für Gesundheit versendet. Achtung: Diese beinhalten Schadsoftware!

Wie das Landeskriminalamt Niedersachsen berichtet werden aktuell E-Mails vom deutschen Bundesministerium für Gesundheit versendet. Achtung: Diese beinhalten Schadsoftware!

Im Namen des Bundesministeriums für Gesundheit verschicken Betrüger derzeit E-Mails, in dessen Anhang sich eine schadhafte Datei mit dem Namen „Arbeitsschutzregel-Corona-September.pdf.js“ befindet.

Solltet ihr eine solche E-Mail erhalten haben:

?Unter keinen Umständen die Datei im Anhang öffnen
? Solltet ihr die Datei geöffnet haben, untersucht den PC mit einer Anti-Viren-Software
? Erstattet Anzeige bei einer örtlichen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache

Screenshot der E-Mail
Screenshot der E-Mail

Die E-Mail als Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren, Die Gesundheitsministerinnen und -minister der EU haben sich heute zu den EU-weiten Regeln für Corona-Schutz am Arbeitsplatz ausgetauscht. Das Bundesministerium für Gesundheit hat eine neue offizielle Corona-Arbeitsschutzregel vorgelegt. Ab sofort gelten weitere verbindliche Regeln für Corona-Schutz am Arbeitsplatz. Wir bitten Sie, sich die neuen Regelungen gründlich durchzulesen und das Dokument der neuen Corona-Arbeitsschutzregeln umgehend für alle Mitarbeiter in Ihrem Betrieb verfügbar zu machen. Das Dokument der neuen Corona-Arbeitsschutzregeln finden Sie im Druckformat (A4) im Anhang dieser E-Mail. Sollten Sie Fragen haben, können Sie uns Ihre Nachricht gerne an poststelle@bmg.bund(dot)de senden.


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