Aktuelles

Warnung vor neuer Bitcoin-Betrugsmasche

Polizeipräsidium Reutlingen warnt vor neuer Bitcoin-Betrugsmasche

Susanne Breuer, 12. September 2022

Mit einer neuen Betrugsmasche ist ein Bürger aus dem Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen in den vergangenen Tagen von Kriminellen um einen sechsstelligen Betrag gebracht worden: Bitcoin-Betrug!

Raffinierte Bitcoin-Betrugsmasche

Der 60-Jährige hatte ab Mitte des laufenden Jahres Geld bei einer seriösen Handelsplattform in Bitcoins angelegt und sukzessive sein Erspartes eingezahlt. Anfang der Woche meldete sich ein Anrufer auf dem Mobiltelefon des Mannes und gab sich als Mitarbeiter der Handelsplattform aus. Der Betrüger gaukelte vor, dass der Support-Vertrag auslaufen würde und erneuert werden müsse. So sei außerdem eine höhere Rendite möglich. Der Kriminelle äußerte weiter, dass hierzu jedoch ein kurzzeitiger Transfer des Guthabens auf eine andere, angeblich zum selben Trading-Unternehmen gehörende Plattform nötig sei.

Niemals Fremden Zugriff gewähren auf Computer

Das Betrugsopfer schenkte dem seriös wirkenden und redegewandten Täter Glauben und gewährte diesem einen sogenannten Fremdzugriff auf seinen Computer. In der Folge wurden mehrere Bitcoin-Transfers von sechsstelligem Wert auf eine nach derzeitigem Kenntnisstand wohl betrügerische Handelsplattform ausgeführt. Zu der versprochenen Rückbuchung auf das ursprüngliche Bitcoin-Konto des Geschädigten kam es nicht. Wie die Täter Kenntnis von der Bitcoin-Anlage des 60-Jährigen erhalten hatten oder an die Rufnummer und Daten des Mannes gelangt waren, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Esslingen.

Die Polizei Reutlingen warnt:

  • Seien Sie stets misstrauisch, wenn Sie beispielsweise telefonisch oder per Mail unaufgefordert von einer Ihnen unbekannten Person kontaktiert werden und zu persönlichen Daten, z.B. finanziellen Verhältnissen befragt werden.
  • Ungewöhnlich hohe Gewinne oder Renditen mit wenig Einsatz sollten immer skeptisch machen.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Informieren Sie sich über die Trading-Plattformen und fragen Sie durch einen Rückruf bei der offiziellen Plattform nach.
  • Geben Sie niemals Passwörter oder sonstige Zugangsdaten preis.
  • Gewähren Sie einem Fremden niemals Zugriff auf Ihre elektronischen Geräte.
  • Wenn Sie Opfer eines Betruges wurden, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Quelle: Presseportal

Hier geht es zum neuesten Faktencheck! Fake-Werbeplakate des Verkehrsministeriums für ein 0-Euro-Ticket


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

  • Mit deiner Hilfe unterstützt du eine der wichtigsten unabhängigen Informationsquellen zum Thema Fake News und Verbraucherschutz im deutschsprachigen Raum. Ein unabhängiges und für jeden frei zugängliches Informationsmedium ist in Zeiten von Fake News, aber auch Message Control besonders wichtig. Wir sind seit 2011 bestrebt, allen Internetnutzern stets hochwertige Faktenchecks zu bieten.  Dies soll es auch langfristig bleiben. Dafür brauchen wir jetzt deine Unterstützung!

Mehr von Mimikama