Betrug mit Vorauszahlungen – Physiotherapeutin fällt nicht auf Schwindel herein

Janine Moorees, 26. Juli 2017

CuxhavenEine Physiotherapeutin aus der Gemeinde Loxstedt erhielt per Mail eine Anfrage aus England, in der jemand für eine Reisegruppe zahlreiche Termine für umfangreiche Behandlungen buchen wollte.

Die Gruppe hat sich für den Monat August angekündigt und zur Vorkasse einen Scheck in Höhe von 7.800 Pfund avisiert. Von der sehr hohen Schecksumme soll die Praxis ihre Gebühren verbuchen und den Rest an ein Konto rücküberweisen.

„Hier ist Vorsicht geboten“,

warnt die Sprecherin der Polizei.

Betrüger Geschichten

Immer wieder erfinden Betrüger (Scammer) Geschichten, um ahnungslose Menschen dazu zu bringen, ihnen Geld zu überweisen. Diese unter dem Namen Nigeria Connection bekannt gewordene Betrugsmasche tritt mittlerweile in vielfältiger Form auf.

Über Verkaufsanzeigen in Zeitungen oder im Internet nehmen die Betrüger Kontakt zu Privatpersonen auf, die beispielsweise ein gebrauchtes Auto verkaufen. Sie bieten dem Verkäufer einen Scheck an, der auf einen höheren als den tatsächlichen Kaufpreis ausgestellt ist.

Es wird vereinbart, dass das Opfer den Differenzbetrag beim Einreichen des Schecks bei der Bank per Bargeldtransfer an die Betrüger überweist. Erst nach einigen Tagen stellt sich oftmals heraus, dass der Scheck gefälscht war. Das bereits überwiesene Geld ist dann schon weg. Hinzu kommt, dass die Bank wegen Betrugs strafrechtliche Schritte gegen das Opfer einleiten kann.

Worauf sollten Sie achten, um nicht in eine solche Falle zu tappen?

  • Bei verdächtigen Reservierungen oder Überweisungen schnellstmöglich die Polizei und die Bank informieren!
  • Keine Rücküberweisung vornehmen!
  • Auf mögliche Drohanrufe oder E-Mails nicht reagieren!

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