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Facebook: Wenn angeblich dein Profil / deine Seite deaktiviert wurde!

Tom Wannenmacher, 18. September 2017

Im Moment warnen wir vor einer Seite auf Facebook, die sich: “Support/Pages” nennt.

Betrüger geben sich gekonnt als Facebook aus und locken Facebook-Nutzer in die Falle! Abermals werden diverse Titelbilder von Facebook-Seiten (nicht privaten Profilen) durch Internetbetrüger “markiert”. Betrüger treiben auf Facebook ihr Unwesen und ergaunern sich so die Zugangsdaten von Nutzerkonten. Mit diesen übernehmen sie neben dem privaten Profil auch noch jene Seiten und Gruppen, bei denen die Zielperson Adminrechte besitzt. Mit dieser fiesen Masche versuchen die Betrüger Facebookkonten zu knacken.

So gehen die Betrüger dabei vor:

  1. Sie erstellen sich eine Seite, die sich z.B. “FBSecurity Notice” oder wie im aktuellen Fall: “Support/Pages” nennt.
  2. Als Profilbild verwenden sie die Initialen von Facebook (fb) oder das “f” Facebook-Logo selbst. Dadurch bekommt die genannte Seite einen offiziellen Charakter.
  3. Im nächsten Schritt durchforsten sie Facebookprofile und teilen, wie in diesem Falle, Titelbilder. Da Titelbilder immer “öffentlich” sind, ist dies sehr leicht möglich.
  4. Ab dem Moment, wo die genannte Seite das Titelbild des jeweiligen Admins / Seitenbetreibers teilt, bekommt dieser auch eine Benachrichtigung angezeigt und folgt automatisch dem Hinweis, der folgendermaßen aussieht:

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Scheinbar handelt es sich um eine Warnung von Facebook. Das angezeigte Facebook-Konto soll angeblich deaktiviert werden, da es gegen die Gemeinschaftsstandards von Facebook verstoße. Man bekomme aber die Möglichkeit, das Konto zu verifizieren und zu bestätigen. Dazu muss man “nur” einem Link folgen.
Folgt man nun diesem Verweis, dann landet man auf folgender Webseite, die sich außerhalb von Facebook befindet:
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Die angeführte Seite wirkt so, als würde es sich um eine Login-Seite von Facebook handeln. Diese Login-Seite ist jedoch manipuliert worden, denn es handelt sich um keine ECHTE LOGIN-Seite von Facebook! Würde man hier nun seine Daten, also seine E-Mail-Adresse und sein Facebook-Passwort eingeben, dann würden diese sofort 1:1 an die Betrüger übersendet werden.

Hinweis: Das jeweilige Konto wäre in diesem Falle geknackt und die Betrüger hätten neben dem privaten Profil auch noch Zugriff auf alle Seiten und Gruppen, bei denen der Nutzer Adminrechte hat und könnten diese sofort ÜBERNEHMEN!


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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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