Arabisch verpflichtend als zweite lebende Fremdsprache?

Tom Wannenmacher, 24. Februar 2020
Arabisch verpflichtend als zweite lebende Fremdsprache?
Arabisch verpflichtend als zweite lebende Fremdsprache?

Aktuell macht auf Facebook ein Beitrag die Runde, bei dem es darum geht, dass es in der Schule eine Neuerung gäbe – und zwar würde „Arabisch“ als zweite lebende Fremdsprache verpflichtend eingeführt werden.

Arabisch als zweite lebende Fremdsprache? Einige Nutzer dürften hier verunsichert sein, und so erhielten wir immer wieder Anfragen zu diesem Thema. Andere wiederum kommentierten diese „Neuerung“ direkt auf Facebook mit: „Und es geht weiter…„, wie man an diesem Screenshot erkennen kann.

Screenshot: Facebook
Screenshot: Facebook

Um was geht es genau?

Auf der Webseite von „meinbezirk.at“ erschien ein Bericht, in dem angekündigt wird, dass in Zell am See und Kaprun (Österreich) ab dem Schuljahr 2021/22 in den NMS (Neue Mittelschule), neben Englisch nun auch Arabisch als zweite lebende Fremdsprache verpflichtend eingeführt wird.

Zitat:

Künftig werden die Kinder ab der 5. Schulstufe in der Region Zell am See-Kaprun neben dem regulären Englischunterricht auch in Arabisch in Wort und Schrift unterrichtet. Eine dementsprechende Weisung zur Neugestaltung der Stundenpläne erging Anfang November von der Schulbehörde.

Den ganzen Artikel kann man hier nachlesen.

„Und es geht weiter…“ – Das dachten wir uns auch.

Die Macht der Bilder, die Macht der Überschriften! Würde man den angeführten Artikel bis zum Ende lesen, was wir von Mimikama ja auch immer empfehlen, dann würde man erkennen, dass es sich hier um einen Scherz handelt, denn am Ende des Artikels steht „(Achtung Fasching!)“, und dies deutet darauf hin, dass es sich hierbei um einen Faschingsscherz handelt. Eine Ausnahme gibt es hier, und zwar dann, wenn die Autorin / der Autor „Achtung Fasching“ heißt, aber von  dem gehen wir mal nicht aus.

Screenshoit: meinbezirk.at
Screenshoit: meinbezirk.at

 


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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