Betrügerische E-Mails: Ankündigung der Zwangsvollstreckung

Tom Wannenmacher, 7. Juni 2019
Bitte öffnen Sie zu keiner Zeit solche oder ähnliche E-Mails – es handelt sich dabei um Fälschungen, die möglicherweise Viren enthalten!
Bitte öffnen Sie zu keiner Zeit solche oder ähnliche E-Mails – es handelt sich dabei um Fälschungen, die möglicherweise Viren enthalten!

Wie der Beitragsservice berichtet, werden aktuell im Namen des Beitrags­service betrü­gerische E-Mails mit der Ankün­digung der Zwangs­voll­streckung versendet

Als Absender ist der Beitrags­service unter verschie­denen E-Mail-Adressen angegeben. Bitte öffnen Sie zu keiner Zeit solche oder ähnliche E-Mails, es handelt sich dabei um Fälschungen, die möglicherweise Viren enthalten!

Bitte beachten Sie: Der Beitrags­service hat zu keinem Zeit­punkt derartige E-Mails versendet!

Der Betreff der E-Mails lautet Ankün­digung der Zwangs­voll­streckung. Unter An­drohung einer Zwangs­voll­streckung wird die Zahlung von 161,00 Euro an­gemahnt. Um die Voll­streckung abzu­wenden, wird der Empfänger aufgefordert, den Betrag innerhalb von fünf Tagen zu zahlen oder ein SEPA-Last­schrift­mandat zu erteilen. Wieder­holt wird auf­gefordert, das Antwort­schreiben im Anhang zu beachten und daraus Informa­tionen zu entnehmen.

Bitte öffnen Sie auf keinen Fall die Word-Datei im Anhang, laden Sie die Datei nicht herunter oder führen sie aus! Es könnte sich um Viren oder Schad­software handeln.

So können die gefälschten E-Mails aus­sehen: Die grafische Gestaltung der E-Mail ist an die Seite rundfunkbeitrag.de angelehnt und wirkt äußerst professionell. Die Formulierung ähnelt stark realen Schreiben des Beitragsservice.

image

Folgende Punkte können beim Erkennen einer Fälschung hilfreich sein:

  • Die Anrede erfolgt allgemein und unpersonalisiert mit Sehr geehrte Damen und Herren, eine Beitrags­nummer wird nicht angegeben.
  • Besonders trickreich: Die Betrüger weisen darauf hin, dass sich wichtige Daten wie die Beitrags­nummer im verlinkten Word-Dokument verbergen und versuchen so erst recht, den Empfänger zum Download des Anhangs zu bewegen.
  • Im Anhang befindet sich eine Word-Datei namens Mahnbescheid.doc.
  • Mögliche Absender sind: [email protected], [email protected], [email protected].

Quelle: Rundfunkbeitrag


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

  • Mit deiner Hilfe unterstützt du eine der wichtigsten unabhängigen Informationsquellen zum Thema Fake News und Verbraucherschutz im deutschsprachigen Raum. Ein unabhängiges und für jeden frei zugängliches Informationsmedium ist in Zeiten von Fake News, aber auch Message Control besonders wichtig. Wir sind seit 2011 bestrebt, allen Internetnutzern stets hochwertige Faktenchecks zu bieten.  Dies soll es auch langfristig bleiben. Dafür brauchen wir jetzt deine Unterstützung!

Mehr von Mimikama