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Amazon-Phishingmail mit eingeschränktem Konto und Bearbeitungsgebühr

Ralf Nowotny, 17. April 2019
Seit wann verlangt Amazon Bearbeitungsgebühren?
Seit wann verlangt Amazon Bearbeitungsgebühren?

Mit einer echt aussehenden Mail sollen Amazon-Nutzer dazu gebracht werden, ihre Daten preiszugeben.

Solche Mails bekommen auch Nutzer, die noch nie etwas bei Amazon bestellt haben!
Die Absicht dahinter ist klar: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein potentielles Opfer Amazon-Kunde ist, ist recht groß. In dieser aktuellen Mail, die rein optisch wie eine Mail von Amazon aussieht, wird sogar von einer Bearbeitungsgebühr geschrieben.

Screenshot: mimikama.at
Screenshot: mimikama.at

Guten Tag,

Ihr Amazon-Nutzerkonto wurde auf Grund von verdächtigen Aktivitäten eingeschränkt. Aus Sicherheitsgründen ist die Eingabe Ihrer hinterlegten Daten notwendig.

Kommen Sie dieser E-Mail innerhalb 48 Stunden nicht nach, wird Ihr Nutzerkonto aus Datenschutzgründen gesperrt. Aufgrund einer manuellen Überprüfung dieses Sachverhaltes, müssen wir eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 49,95 EUR erheben.

Kliсkеn Siе auf den unten аngеzeigten Link und folgen Siе den Аnwеisungеn.
Wird festgеstellt, dаss Sie falsсhе Informаtiоnеn / falsсhe Zahlungsdatеn eingеben оdеr diеsе Bеstätigung ignоrierеn, wird Ihr Nutzerkontо vollständig gespеrrt und Sie an unsеre Sicherhеitsabteilung gemeldеt.
Weiter (übеr den Siсherhеitsservеr)

Wenn wir nun auf den Link klicken, werden wir von Kaspersky sofort gewarnt:

Screenshot: mimikama.at
Screenshot: mimikama.at

Fazit

Amazon hat noch nie eine Bearbeitungsgebühr verlangt, wenn etwas mit dem Konto nicht in Ordnung sein sollte. Solltest du Zweifel haben, ob etwas mit dem Konto nicht in Ordnung ist, solltest du dich immer direkt auf der Seite in dein Konto einloggen, niemals Links in dubiosen Mails klicken!


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
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