Klingt wie Satire, ist es aber nicht. Zurzeit sorgt ein kurioses Kunstprojekt für Wirbel im Internet und im österreichischen Parlament. Gleich vorweg: Hierbei handelt es sich um KEINEN FAKE! Also, worum geht es?

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Für ihr Projekt „K9_topology“ ließ sich die slowenische Künstlerin Maja Smrekar eine Zelle ihres Hundes in eine ihrer Eizellen einpflanzen. Dazu wurde die Eizelle in einem Labor „entkernt“ und eine Körperzelle ihres Hundes eingepflanzt. Aus dieser Mischung könnte theoretisch ein Mischwesen aus Mensch und Hund erschaffen werden, welches, aufgrund seiner ausgeprägteren Empathie für die Umwelt eine höhere Lebenserwartung als unsere Spezies hätte. Theoretisch, da es praktisch einfach unmöglich ist, dass daraus ein Lebewesen, welcher Art auch immer, entsteht.

Was ist der Zweck dieses Projekts? Maja Smrekar ist eine Künstlerin, die mit ihren Werken die ewigen Fragen der Menschheit („Wo sind wir her?“, „Wo gehen wir hin?“) darstellen will. Auf ihrer Webseite majasmrekar.org kann man sich ihre bisherigen Projekte und ihre Sicht der Dinge ansehen.

Ihr Projekt „K-9_topology“ enthält mehrere Projekte, von denen eines die Prozesse des Stoffwechsels in den Vordergrund rückt. Bei dem Projekt, welches als „Ecce Canisbekannt ist, wurde aus dem Serotonin der Künstlerin und ihres Hundes ein Duftstoff entwickelt, welcher die chemische Essenz der Verbundenheit zwischen Mensch und Hund symbolisieren soll.

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Was hat Österreich damit zu tun?

Bei der heurigen Prix Ars Electronica in Linz (Oberösterreich) ergatterte Maja Smrekar die „Goldene Nica“ in der Kategorie „Hybrid Art“.

Das dürfte der FPÖ Linz sauer aufgestoßen sein, denn diese wandte sich daraufhin an Kardinal Schönborn, und bat ihn in einem offenen Brief um seine Meinung zu diesem Projekt als geistlicher Vertreter der Kirche.
Der Linzer FPÖ- Nationalrat Werner Neubauer wandte sich neben diesem Brief auch an den SPÖ – Kulturminister Thomas Drozda. Zitat Neubauer:

„Mit diesem Projekt wurden die Grenzen von Moral und Ethik ganz klar überschritten“

Die FPÖ fordert eine Aufklärung der finanziellen Unterstützer, und eine Erklärung, ob für dieses Projekt eine Bioethik-Kommission herangezogen wurde.

Laut Barbara Rosenkranz (FPÖ) sei dies eine „Form der Kunst, die nicht sein müsste.“

Was kann man also zu dieser Meldung sagen?

Bei dieser Meldung handelt es sich eindeutig um KEINEN FAKE!
Das Projekt hat so stattgefunden und kann auch auf der offiziellen Homepage der Künstlerin nachgelesen werden.
Lebewesen kamen dabei übrigens keine zu Schaden!

Fazit

Was man von so einer Art von Kunst halten soll ist jedem selbst überlassen. Für manche ist es Schwachsinn, für andere bedeutet es vielleicht dasselbe wie für die Künstlerin… Kunst gefällt oder nicht.
Aber die Idee und die Verwirklichung ist auf jeden Fall eine Meldung Wert

Autor: Michael Querk, mimikama.at

Quellen:

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