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[Gastbeitrag von Hans-Christian Singhuber] :image

Das Internet hat eine weltweite Gratiskultur mit sich gebracht. Doch nicht alles was nichts kostet ist auch wirklich geschenkt. Wie sieht es da mit Antivirus-Software aus? Wieso gibt es diese von manchem Hersteller kostenlos, und was ist der Unterschied gegenüber Kaufversionen? Eines vorweg: Antivirus-Hersteller leben auch nur vom Geld, das sie verdienen. Jedoch hat jeder Hersteller seine Art, wie er Verkäufe erzielen kann. Bei manchen kommt hier das Marketing-Instrument Gratis-Software zum Einsatz. Denn: Das Produkt ist ja da, man muss es nur bekannt machen. Und das geht am günstigsten, indem man es verschenkt.

Doch Halt!

Auch hier ist es ein Geschäft, ein Gegengeschäft: Einerseits machen Millionen begeisterter Benutzer die Software bekannt. Und andererseits bilden diese Millionen Benutzer auch eine Community, in welcher alle Gefahren auf deren PCs zentral rückgemeldet werden – und so wichtige Updates wieder für alle Kunden zugänglich gemacht werden.

Jetzt soll es zahlende Kunden geben, die Gratis-Nutzer belächeln – und ebenso umgekehrt.

Wer hat davon recht?

Erstens einmal: Keiner, denn belächeln ist kein Zeichen von Selbstbewusstsein.
Und zweitens: Nicht jeder User will Geld für Software ausgeben, und viele können es gar nicht.

Hier ist die einfache kostenfreie Software ein gutes Angebot, um einen Basis-Schutz für die Verbindung ins Internet zu haben. Sieht man den Zugang zum Internet als Grundrecht, so wird hier also pure Notwendigkeit abgedeckt –auch zur Sicherheit aller anderen Nutzer.

Andererseits gibt es Anwender, die alle Funktionen top-aktuell und in vollem Umfang haben möchten, diesen ist ein bezahltes Komplettpaket ihr Geld wert.

Denn natürlich packen Hersteller mehr nützliche Features in die Pakete, welche Sie verkaufen. Man denke hier an Kombis aus Virenschutz und Firewall, oder an Management-Software für den Einsatz in Netzwerken. Und: wer zahlt, bekommt auch persönlichen Support. Das ist gerade bei Firmenkunden bares Geld wert.

So ist mit diesen paar Worten der grundsätzliche Unterschied zwischen kostenloser und kommerzieller Antivirus-Software erklärt, und auch wieso beides seine Berechtigung hat.


Die ist ein Gastbeitrag von Hans-Christian Singhuber
Inhaber des Security-Spezialisten a.sys
Web: http://www.asys.at

Hans-Christian Singhuber ist am 7.3.2012 unser Experte bei der "Live" Veranstaltung auf Facebook wo es um das Thema "Computervirus 2012 – wird es noch gefährlicher?" geht.

>> Hier kommst du zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/197901930309960/