Facebook-Nutzer sind sich zumeist über die möglichen Gefahren beim „teilen“ persönlicher Inhalte nicht bewusst. Unsere Leitsatz „Zuerst denken – dann klicken“ wurde bewusst gewählt, denn viele Nutzer nehmen jede Freundschaftsanfrage an, laden Inhalte von „Dritte“ hoch und benutzen zumeist auch noch unsichere Passwörter,

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Zumeist wird auch nicht viel Wert auf einen aktuellen Virenschutz gelegt und persönliche Daten werden auch immer wieder wahllos preisgegeben. Mit dieser Checkliste möchten wir Facebook-Nutzer aufzeigen, wie man Facebook etwas SICHERER NUTZEN kann.

1.) Ihr Facebook-Account

Benutzen Sie immer ein sicheres Passwort. Dieses sollte aus mindestens 11 Zeichen bestehen. Verwenden Sie dazu dabei Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und auch Sonderzeichen und ändern Sie regelmäßig Ihr Passwort.

Nutzen Sie die Möglichkeit der „Privatsphäre-Einstellungen“ und sperren Sie Informationen für Dritte bzw. Fremde.

Nehmen Sie am besten nur „Freundschaftsanfragen“ von Personen an, die Sie kennen. Möchten Sie jedoch jemanden als „Freund“ hinzufügen denn Sie noch nicht kennen, dann nutzen Sie wiederum die „Privatsphäre-Einstellungen“ dazu im die gleich alle Ihre Informationen freizugeben.

Weiterführende Informationen:
Computer So kannst du dein Facebook-Profil sicher machen.


2.)  Ihre persönliche Daten

Nehmen Sie sich Zeit und überlegen Sie im Vorfeld, welche persönlichen Daten Sie auf Facebook preisgeben möchten.

Erstellen Sie Listen und teilen Sie ein, welche Beiträge für welche „Zielgruppe“ gedacht ist. Muss jeder Ihrer „Freunde“ wirklich wissen was Sie letzten Samstagabend an der Bar gemacht haben 🙂

Holen Sie sich zuerst eine Erlaubnis ein, bevor Sie Bilder vom letzten Fest auf Facebook hochladen. Das gilt für alle Inhalte von „Dritten Personen“

Weiterführende Informationen:
Computer
So erstelle ich eine Liste auf Facebook!


3.) Ihre Kontaktadressen aus Handy-Adressbüchern und aus E-Mail Postfächern

Facebook bietet die Möglichkeit an, Kontakte aus dem Adressbuch des Handys oder des E-Mail Postfaches zu importieren. Da es hierbei um Daten von anderen geht, raten wir von dieser Vorgehensweise ab.


4.) Private Nachrichten auf der Pinnwand eines Freundes hinterlassen

Facebook-Pinnwände sind „öffentlich“. Alles, was man auf dieser schreibt, wird auch von den „Freunden“ des jeweiligen Profilinhabers gesehen. Daher hinterlassen Sie keine Nachrichten direkt auf der Pinnwand, sondern nutzen Sie dazu die „Nachrichten-Funktion“ oder den „Chat“ um Ihren „Freund“ eine private Message zu senden.


5.) Ihre Bilder

Wenn Sie eigene Bilder bei Facebook hochladen, dann müssen Sie immer selbst entscheiden, welche Fotos auf Facebook zu sehen sein dürfen. Auch hier kann man etwaige „Listen“ dafür verwenden, um das Ganze einzuschränken.
Wen Sie Fotos von anderen hochladen, dann benötigen Sie dafür die Einverständnis der jeweiligen Person.
Wir raten auch davon ab, dass man Sie auf Fotos markieren kann (siehe Privatsphäre-Einstellungen)


6.) Apps- und Anwendungen

Viele „Seiten“ bieten für Facebook-Nutzer sogenannten „Spaß-Apps“ an, welche dann mittels eines Bildes automatisch auf der Pinnwand veröffentlicht werden (Beispiel: Mein Profil wurde heute XXX-mal angesehen). Um bei solchen Spaß-Apps etwas zu „erfahren“ muss man zuvor die „Einwilligung“ geben damit die „App“ auf einen Großteil der persönlichen Daten zugreifen – und dann in „deinem Namen“ posten kann.

Wir raten von solchen Apps (von Dritten) immer ab, da man nie weiß, WER hinter dieser Anwendung steckt und was dann mit den persönlichen Daten geschieht.


7.) Spam

Klicken Sie nie einfach auf Links, die Sie auf Ihrer Startseite, im Chat oder als persönliche Nachricht bekommen. Hinter diesen Links könnten sich Spam-Seiten verbergen, die im Hintergrund etwaige Schädlinge auf Ihren PC einschleusen.

Fragen Sie IMMER beim „Absender“ nach, um welchen Link es sich hierbei handelt (Ihr „Freund“ könnte selbst „Opfer“ einer Attacke geworden sein und hat zumeist gar keine Ahnung das „er“ etwas geteilt hat) und teilen Sie nie unbedacht solche Beiträge bzw. Links, denn sonst beginnt das Ganze wieder von vorne und Sie selbst werden zu einem „Verteiler“.

Weiterführende Informationen:
>
Gefahren auf Facebook bereits im Vorfeld erkennen! Welche Spam-Arten gibt es auf Facebook?


8.) Ihr Basis-Schutz für Ihren PC

Installiere einen Virenschutz inkl. Echtzeitschutz, der Sie vor Viren, Spam und Hackern schützt.

Halten Sie Windows und Ihren Browser immer auf dem neusten Stand (Updates),
um etwaige Sicherheitslücken zu schließen!

Öffnen Sie keine Dateianhänge und Links, die Ihr in einem nicht erwarteten E-Mail bekommen habt.

Geben Sie nie Ihre Kontonummer, PIN’s oder TAN’s auf irgendwelchen Seiten ein.
Ihre Hausbank würde Euch niemals dazu auffordern.

Geben Sie nie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort, Ihres Facebook-Accounts auf dubiosen Seiten ein.


9.) Cookies löschen

Cookies sind Textdateien mit Angaben, die vom Webserver erstellt werden und auf dem Computer des Benutzers gespeichert werden. Beim Versuch eine Webseite zu öffnen sendet der Browser diese Daten dem Webserver.

Cookies werden für die Authentifizierung von Benutzern, die die Seite besuchen (Login, Passwort), zum Speichern von Parametern der Seite, die vom Benutzer festgelegt werden, zur Erfassung der Statistik u.s.w. benutzt. „Cookies“ speichern also Ihre Daten ab, aber jeder Browser bietet die Möglichkeit diese wieder zu löschen.


10.) Abmelden

Aus diversen Sicherheitsgründen empfehlen wir sich stets korrekt auszuloggen. Melden Sie sich daher nach jeder Facebook-Sitzung wieder ab.


11.) Zuerst denken – dann klicken

Selbst mit einer perfekten Einstellung eines Facebook-Profiles gibt es keine 100%ige Sicherheit denn der wirklich „sichere“ Umgang hängt von jedem einzelnen Facebook-Nutzer ab!


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