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Dormagen – Straberg – Am Mittwoch (19.7.), gegen 7:45 Uhr, erhielt die Polizei den Anruf eines Radfahrers, der eine zahme Hirschkuh auf einem Feldweg meldete.

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Tatsächlich stellten Polizeibeamte wenige Minuten später fest, dass zwischen Straberg und dem Tannenbusch ein zutraulicher Paarhufer stand, der sich von dem Anrufer streicheln ließ und sich zunächst nicht vom „Fleck bewegte“. Schnell war herausgefunden, dass das Tier namens „Daisy“ eigentlich auf einer umzäunten Weide am Straberger Weg zu Hause ist. Zu ihren Gefährten gehören dort mehrere Pferde. Die zutrauliche Hirschkuh hat offensichtlich einen Weg über den Zaun in Richtung Freiheit gefunden, wobei sie auch die Kreisstraße 12 überquert haben dürfte – gefährliche Ausweichmanöver von Autofahrern nicht ausgeschlossen.

Bevor das Tier auf den Dormagener Straßen zum Verkehrshindernis werden konnte, dirigierten Polizisten die friedliche Daisy mittels Streifenwagen in Richtung Heimat. Daisy zeigte sich nahezu unbeeindruckt von der Polizeibegleitung und trottete vor dem Streifenwagen her. Um Unfälle oder andere gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu vermeiden, die beispielsweise durch Vollbremsungen entstehen können, sperrten Polizisten kurz die Kreisstraße 12. Zu Verkehrsstörungen kam es nicht. Schon weit vor dem Straberger Weg empfing der Pfleger seine „Daisy“ mit offenen Armen. Der Polizeieinsatz war somit um kurz nach 8 Uhr beendet.

Ob „Daisy“ einfach langweilig war, ob sie die weite Welt erkunden oder das sogenannte „Sommerloch“ in den Medien füllen wollte, ist bislang nicht bekannt.

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