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“Sie haben eine Zahlung über 7.831,54 RUB an Веб Хостинг и Выделенные сервера gesendet“ Da reibt man sich kurz die Augen, holt mal eben Luft und lehnt sich zurück.

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Nein, natürlich hat niemand diese Zahlung an einen russischen Account gesendet. Aber es wirkt zunächst bedrohlich. Glücklicherweise handelt es sich um eine gefälschte Zahlungsinformation, die das Logo von PayPal trägt und als Absender die Adresse “service @paypal-de .com” nennt.

Auch an dieser Stelle gibt es den deutlichen Hinweis: Erwähntes Unternehmen (PayPal) hat mit der Betrugsmasche nichts zu tun. Sie selbst wurden hier Opfer, indem ihr Name missbräuchlich verwendet wird, um Nutzer in die Falle zu locken! Da die E-Mail blind gestreut versendet wird, trifft sie natürlich auch auf  Personen, die keinen Account bei PayPal besitzen.

Es handelt sich dabei um folgende E-Mail:

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Der Inhalt dieser E-Mail lautet im Klartext:

Sie haben eine Zahlung über 7.831,54 RUB an Веб Хостинг и Выделенные сервера gesendet (ru-bill @2×4. ru).

Guten Tag, !
Es wurde eine verdächtige Zahlung in Höhe von 7.831,54 RUB (119,29 EUR) an Веб Хостинг и Выделенные сервера (ru-bill@2×4.ru) getätigt . Daher wurde Ihr Konto vorrübergehend eingeschränkt und diese Zahlung eingefroren. Diese Einschränkung wird nach 72 Stunden automatisch wieder aufgehoben und die Zahlung freigegeben.
Falls diese Zahlung nicht von Ihnen getätigt wurde, bitten wir aus Sicherheitsgründen Ihre Identität zu bestätigen. Nach der Bestätigung wird Ihr Konto wieder freigeschaltet und die Zahlung sofort storniert:

https:// www .paypal. com/de/selfhelp /home/transaction/cancel-2L N225875K80 480X

Wenn Sie nichts unternehmen wird die Zahlung am 19.07.2017 18:11:06 MSEZ automatisch freigegeben.

Vorsicht Phishing!

Es handelt sich bei dieser E-Mail um einen Phishingbetrug. In der E-Mail wird der Empfänger darauf hingewiesen, einen Link anklicken zu müssen. Dieser führt jedoch auf eine gefälschte Webseite. Bereits beim Aufruf der Adresse dieser Seite warnt unsere Kaspersky Internet Security vor einer Phishing-Webadresse.

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Hinter der Adresse “paypal. de-pay .site” versteckt sich eine Webseite, die dem Login von PayPal nachempfunden ist. Dieser Login besteht aus gefälschten Eingabefeldern, welche die getätigten Eingaben direkt an Betrüger weiterleiten. Doch das ist noch nicht alles, denn in mehreren Schritten werden nach diesem vermeintlichen Login noch persönliche Daten und Adressdaten abgefragt und letztendlich auch noch um die Eingabe sensibler Bankdaten gebeten.

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Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammten sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- und Kreditkarten- oder sonstige Zahldaten.
  • Eine Schutzsoftware ist hilfreich! Bei aktualisierten Datenbanken und entsprechender Heuristik werden schädliche Seiten oftmals blockiert. Wir nutzen hierfür eine Kaspersky Schutzsoftware.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: diese konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personendaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Tipp am Smartphone: einen Link anklicken und halten, bis sich ein Dialogfenster mit der Linkvorschau öffnet. Daran kann man erkennen, wohin ein eingebetteter Link führen soll.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt. Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.