Bei Nachrichten wie dieser, welche sich aufgrund ihrer Absurdität rasend schnell verbreiten, vermuten aus gutem Grund viele Facebook-User, dass es sich um einen Fake handelt.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Konkret geht es um folgende Statusmeldung:

image

Eine Mutter aus China hat kurz nach der Geburt versucht, ihr Baby zu essen. Die Frau leidet an einer psychischen Störung.

Krankenschwester kam rechtzeitig in das Zimmer!

Weiter heißt es in dem Bericht, dass eine Krankenschwester, welche gerade in das Zimmer kam, sah, wie die junge Mutter nur Stunden nach der Geburt in den Arm ihres Babys biss.

Das Kind wurde ihr sofort entrissen, der Umgang mit dem Baby bleibt der Mutter bis auf Weiteres verboten.

Hierbei handelt sich um keinen Fake!

Bei der Mutter handelt es sich um die obdachlose 24jährige Li Zhengua. Sie wurde hochschwanger in ein Krankenhaus in Shenzen in der Guangdong Provinz im südlichen China gebracht, wo sie kurz darauf gebar.

Drei Tage (nicht „wenige Stunden später“, wie RTL berichtet), kam es dann zu dem oben angegeben Vorfall.

Die Mutter leidet höchstwahrscheinlich an starken psychischen Problemen, die Behörden werden das Kind wohl zur Adoption freigeben, da auch die Familie der Mutter sowie der Kindsvater kein Interesse an dem Kind zeigen.

Quelleangaben:

Autor: Ralf, mimikama.at

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady