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Manche Dinge kann man nicht belegen, man kann ihnen lediglich glauben schenken – oder selbst prüfen, ob sie stimmen!

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Eine wahrhaft mystische Behauptung besagt, dass WLAN-Geräte die Pflanzen, die Tiere und auch den Menschen verschrumpeln, ja quasi das Leben aussaugen.

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Die These lautet:

Man sollte mal darüber nachdenken! Beide Radieschen sahen gestern noch gleich aus, da von einem Bund stammend. Ein Radieschen legte ich neben dem Wlan-Kasten auf dem Regal ab. Heute sieht das Radieschen verschrumpelt aus, das andere Radieschen ist immernoch frisch. Das gleiche passiert auch mit dem Menschen selbst und seinen Zellen, ebenso bei Tieren und Pflanzen!

Glücklicherweise haben wir einen WLAN-Kasten zu Hand, so wie auch eine Nacht Zeit. Da keine Radieschen zur Hand waren, sendeten wir #AndresFrau4President aus, um garantiert handelsübliche Radieschen zu kaufen.

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Der Ablauf

Der Versuchsaufbau sollte sich nicht nur 1:1 am Original halten, sondern sogar in belegbarer Menge mehrfach nachvollziehbar sein. Daher sind zunächst ganz normale, völlig durchschnittliche Radieschen aus einem Bund notwendig. Wir haben gleich zwei Bund genommen, und aus jedem Bund wahllos eine gleichartige Menge im ZDDK-Mystery Büro verteilt:

5 Einzelne, wahllos je Bund direkt auf dem WLAN-Gerät.

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Und nochmals 5 einzelne auf dem Tisch, ein Stockwerk entfernt vom WLAN-Router.  Der Versuchsstart begann exakt am 27.04.2015 um 16:31 Uhr.

Wie in der Originalvorgabe liegt nun zwischen Start („Gestern“) und Ende („Heute“) eine Nacht.

Das Ergebnis

An dieser Stelle lassen wir die Bilder sprechen. Es handelt sich um den exakt eingehaltenen Zeitraum von „Gestern“ bis „Heute“, so wie er beschrieben ist. Die Radieschen von der WLAN-entferten Tischzone und WLAN-Gerät unterscheiden sich …

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NICHT!

Alle 10 Radieschen haben in der Nacht in den unklimatisierten Raumen und ohne jegliche Behandlung ein wenig gelitten. Sowohl die WLAN-Radieschen, als auch die entfernt liegenden Radieschen sind etwas weicher geworden, jedoch nicht in unterschiedlichem Maße.

Keine der 5 WLAN-Probanden unterscheidet sich nun von den Pendants im WLAN-freien Stockwerk.

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Was ist los?

Wie ist nun das verschrumpelte Radieschen entstanden? Wurde eventuell eines der beiden Radieschen in Alu behütet, ohne es zu sagen? Man weiß es nicht. Was wir jedoch wissen:

Unsere Radieschen haben sich von unserem WLAN-Netzwerk nicht beeinflussen lassen. Vielleicht tun die Daten, die durch unser WLAN-Netzwerk fließen, einfach nicht ganz so weh. #manweißesnicht.

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