Internetbetrüger geben sich als Österreichische Post aus und versenden in deren Namen gefälschte E-Mails. Angeblich hätte man ein Paket empfangen und man solle Informationen über die Sendung herunterladen.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

image

Im Wortlaut (sic)

Betreff: VORNAME NACHNAME Paket empfangen
Von:  Post.at

die Sendung zur Bestellung AT25473867 wurde an das Logistikunternehmen „ubergeben und wird voraussichtlich am 20.04.2016 zugestellt.

Hier erhalten Sie auch weitere Informationen zu Ihrer Sendung.

herunterladen

Newsletter sind ein kostenloser Service der „Osterreichischen Post AG f“ur registrierte Nutzer und dienen zur Information „uber die von der „Osterreichischen Post AG angebotenen Produkte und Services und „uber Finanzdienstleistungen der P.S.K. Wenn Sie einen Newsletter nicht mehr erhalten wollen, dann klicken Sie auf den Abmeldelink im Newsletter.


SPONSORED AD


Klickt nun eine Nutzer….

Klickt nun ein Nutzer auf “herunterladen”, dann öffnet sich diese nachgebaute POST.at Webseite

image

Hier kann sich der User nun den vermeidlichen Versandschein downloaden. Hat man mal die Zahlenkombination eingegeben, wird man darauf hingewiesen, dass sich eine Datei herunter lädt. Diese trägt den Namen PAKET_63398.zip

image

Und genau in dieser Datei versteckt sich ein fieser Trojaner!

Was ist ein TROJANER?

Trojaner sind eigenständige Programme (.exe), die vorgeben etwas anderes zu sein, als sie in Wahrheit sind. Wenn man die Datei ausführt, dann macht es einmal den Anschein, als würde nichts passieren.

Aber das stimmt nicht! Im Hintergrund wird ein Programm installiert.

Die Programme bzw. die Internetbetrüger, die hinter solchen Programmen stecken, haben nun z.B. Zugriff auf Ihre Daten bzw. können diese auch die völlige Kontrolle über Ihren Rechner haben. Der verräterischste aller Dateianhänge ist der .zip Anhang. Mails von vertrauenswürdigen Quellen kommen niemals als .zip Datei, auch nicht als .com /.pif / .ico / .scr/ .exe Bitte nicht öffnen und den Inhalt ausführen, außer man erwartet bewusst eine solche Datei.

1) Wer den Dateianhang öffnet bzw. geöffnet hat und den Inhalt auch ausgeführt hat (das ist der kritische Punkt!), sollte als erstes einmal den PC von seinem Virenscanner untersuchen lassen.

2) Ändere alle Passwörter zu sozialen Netzwerken, Onlineshops usw. Bitte auch vorsichtshalber Bank oder Kreditkarteninstitut benachrichtigen.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady