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Gemeinsam gegen Fakes, Fake-News und anderen Unwahrheiten im Internet. Bitte hilf mit!

UPDATE 9.4.2014

Facebook wird aufgefordert, die Verbreitung gewaltverherrlichender Bilder zu stoppen.

Petition soll Facebook zum Handeln bewegen

Als größte Aufklärungsplattform für Facebook-Fakes und Internetmissbrauch im deutschsprachigen Raum kritisieren wir diese aus unserer Sicht inakzeptable Haltung von Facebook. Wir fordern aktives Handeln gegenüber Gewaltszenen im Internet, einen transparenten Umgang mit gemeldeten Inhalten sowie die dauerhafte Sperre von anstößigen Fotos und Videos. Dazu sammeln wir öffentlich Unterstützungserklärungen auf https://www.change.org/de/Petitionen/facebook-irland-facebook-stoppe-die-veröffentlichung-von-gewaltbildern-und-videos und wollen gemeinsam mit Medien auf dieses brisante Thema aufmerksam machen.

Der folgende Text ist ein Übersetzung welche bereits an folgende Medien gesendet wurde: BBC, CNN, Daily Telegraph, Sunday Telegraph, Wired, The Register, The Independent, Huffington Post, Sunday Morning Herald, und Herald Sun gesendet wurde. Das Schreiben verfasste Craig Haley von „Thatsnonsense.com„, welcher gemeinsam mit Hoax-Slayer, The Bulldog Estate, Facecrooks und facebookprivacyandsecurity, einen Brief an verschiedene Medien gesendet hat. Mit diesem Schreiben möchte „Thatsnonsense.com“ Sie – und hier schließt sich ZDDK / mimikama.at gerne an –  auf die Problematik „Bilder kranker Kinder“ aufmerksam machen. Ziel soll es ein, dass Bilder mit kranken Babys/ Kindern zukünftig ignoriert werden und nicht auch noch geteilt werden. Außerdem wollen „Thatsnonsense.com“ und Freunde durch die Medien DRUCK AUF FACEBOOK ausüben, damit Facebook derartige Bilder schneller deaktiviert.

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Eine Bitte…

Zunächst möchte ich erwähnen, dass ich im Namen von mehreren populären Webseiten, die sich mit der Entlarvung von Falschmeldungen (Hoaxes) auf sozialen Netzwerken beschäftigen, schreibe. Zu diesen Seiten gehören Hoax-slayer.com, thatsnonsense.com, thebulldogestate.com, facecrooks.com, facebookprivacyandsecurity.wordpress.com, mimikama.at und einige andere hilfreiche Blogs.

In den letzten paar Monaten haben wir alle eine besonders schlimme Art von Falschmeldungen erlebt, die überaus produktiv über soziale Netzwerke, vor allem Facebook.com, verbreitet wurden und dabei so – wie ich es nennen würde – ein hohes Maß an viralen Erfolg vorweisen konnten.

Diese besondere Art Falschmeldung, von der ich spreche, ist die, bei der Fotos von kranken oder behinderten Kindern, teilweise im Krankenhaus befindlich, über Facebook verteilt werden, mit der falschen Behauptung, dass für das „Teilen“ des Fotos Spenden von Facebook für medizinische Hilfe für das Kind aufgebracht werden.

Ein Schwindler nimmt ein Foto, lädt es auf Facebook hoch und fügt eine Beschriftung hinzu, die nicht nur fälschlicherweise behauptet, durch das „Teilen“ des Fotos würden Spenden aufgebracht, sondern macht auch häufig falsche Angaben über die Verfassung des Kindes, erwähnt bestimmte Krankheiten – typischerweise Krebs – und noch andere Unwahrheiten. Das Foto wird dann öffentlich gemacht und überaus produktiv über helfen wollende, aber fehlgeleitete Facebook-Nutzer verteilt.

Als Randbemerkung möchte ich darauf hinweisen, dass wir eine Tendenz sehen, dass bestimmte Seitenbetreiber auf Facebook diese Fotos auf ihren Facebook-Seiten dazu benutzen, um [vermutlich] ihre „Fan“-Anzahl zu erhöhen. (Thema „Likejacking“)

Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Fotos von Kindern oftmals gestohlen und ohne Einwilligung oder gar Wissen der betroffenen Familien verwendet werden. Die Schwindler finden die Fotos in öffentlichen Alben oder Suchmaschinen und kopieren sie einfach für den Upload zu Facebook. Angesichts der Art dieser Fotos ist es natürlich zutiefst erschütternd, für die Familien zu erfahren, dass Fotos von ihren kranken Angehörigen verwendet wurden, um solche unmoralischen Witze zu veranstalten. Noch schlimmer ist es zum Beispiel für Julie Chambers, da ihr Kind Zoe, Gegenstand einer solchen Falschmeldung, vor einigen Jahren starb. Ihre Geschichte finden Sie weiter unten.

Seit mehr als einem Monat haben unsere verbundenen Webseiten hart daran gearbeitet, Facebook-Anwender dazu überzeugen, alle zu  beanstandeten Fotos an alle Facebook-Instanzen zu melden. Unsere Bemühungen resultierten darin, dass viele Hunderte, wenn nicht Tausende von Anwendern diese Fotos meldeten. Aber zu unserer Enttäuschung und Frustration reagierte Facebook nicht so, wie wir das als „in einer akzeptablen Art und Weise“ betrachten würden.

Wenn Facebook überhaupt reagierte. Viele Fotos, einige mit extremem Inhalt, sind immer noch für die Öffentlichkeit sichtbar und werden weiter viele Tausende Male geteilt. Einige dieser gestohlenen Fotos von kranken und behinderten Kindern sind schon über Wochen und Monate online und sind noch heute sichtbar. Viele dieser Fotos bleiben für Tage online und werden in dieser Zeit viele Zehntausende Male geteilt, bevor sie entfernt werden. (Siehe Hinweis weiter unten)

Da die Rückverfolgung der gewissenlosen Personen, die diese Falschmeldungen erstellen, sich wahrscheinlich angesichts der Funktionsweise eines sozialen Netzwerkes als fruchtlos erweisen wird, glauben wir fest daran, dass die Verantwortung, eine Verbreitung dieser Fotos zu verhindern, gerade in die Hände von Facebook selbst fallen sollte. Tatsächlich war die Reaktion von Facebook auf dieses Problem bis jetzt langsam bis überhaupt nicht vorhanden. Diese Fotos sollten viel schneller, einfacher und effizienter entfernt werden. Außerdem sollte ein erneutes Hochladen solcher Fotos durch die Implementierung eines einfachen Bilderkennungssystem blockiert werden. Wir müssen dies tun, um das Leid und die große Verärgerung zu verhindern, welche bei den Angehörigen und den Familien der Kinder durch diese Fotos verursacht wird.

Durch den Mangel an einer geeigneten Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit Facebook wegen dieses Problems scheint es, als ob die gesamte Kommunikation mit Facebook bis jetzt leider auf taube Ohren gestoßen ist.

Und deshalb schreibe ich Ihnen heute. Wir müssen einen Weg finden, das Bewusstsein für dieses wachsende Problem drastisch zu erhöhen, bevor es noch schlimmer wird und noch mehr Familien davon betroffen sind. Wir suchen dabei nach Unterstützung bei den Medien, nicht nur, um Facebook-Nutzer auf dieses Problem hinzuweisen (was den Erfolg dieser Falschmeldungen verringern würde), sondern auch, um Facebook dazu zu bewegen, in irgendeiner Art und Weise zu handeln.

Die momentane Situation stellt sich so dar, dass neue Versionen solcher Bilder schneller hochgeladen werden, als wir genug Meldungen sammeln können, um ältere Versionen entfernen zu lassen. Facebook muss neue Versionen dieser Fotos stoppen, da wir im Moment immer eine Art Fangspiel veranstalten.

Wir senden Ihnen, verschiedenen anderen  Nachrichtenagenturen und engagierten Bloggern dies zur Prüfung auf eine mögliche Berichterstattung. Für weiterführende Informationen stehe ich oder einer der anderen Beteiligten natürlich gerne zur Verfügung.
Mail:
buero@mimikama.at

Zu Ihrer Information füge ich eine Liste der beteiligten Personen und Links zu den Quellen an.

Viele Grüße

Tom W., mimikama.at
Craig Haley, thatsnonsense.com
Steve Williamson, Hoax-slayer.com
Brett Christensen, Hoax-slayer.com
Tim Senft, facecrooks.com
Shevaun Fitzpatrick, Hoax-slayer.com
David White, Hoax-slayer.com
Tony Mazan, thebulldogestate.com
MBK, thebulldogestate.com
Meilen Renatus, facebookprivacyandsecurity.wordpress.com
Bev Robb, thebulldogestate.com

Referenz-Links:

Hoax-Slayer.com Artikel über Julie Chambers Fall
http://www.hoax-slayer.com/zoe-chambers-story.shtml

Bulldog Estate Benachrichtigung über die Falschmeldung
http://www.thebulldogestate.com/2012/01/re-posted-hoax-alert-baby-cancer-heart.html

ThatsNonsense.com Aufruf an die Leser zum Melden der Bilder
http://thatsnonsense.com/viewdef.php?article=facebook_babies_hoax

Daily Mail Artikel über Zoe Chambers
http://www.dailymail.co.uk/news/article-2088292/Conmen-set-Facebook-site-asking-donations-help-fund-heart-transplant-dead-toddler.html

Screenshot – Baby Falschmeldung noch aktiv nach 36 Stunden und mehr als 20.000 mal geteilt – wurde mittlerweile mehr 45.000 mal geteilt
http://www.thatsnonsense.com/temp/baby1.jpg

Screenshot – Baby Hoax noch aktiv nach 36 Stunden und mehr als 10.000 mal geteilt „
http://www.thatsnonsense.com/temp/baby2.jpg

mimikama.at- Das Geschäft mit dem Helfersyndrom der Facebook-Nutzer:
http://www.mimikama.at/allgemein/das-geschft-mit-dem-helfersyndrom-der-facebooknutzer/

Über mimikama.at

mimikama (Anm.“gefällt mir” auf Suaheli) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich mit  Fakes auf Facebook beschäftigt.
Während in der bisherigen öffentlichen Facebook-Diskussion ausschließlich die Privatsphäre im Mittelpunkt stand, etablierten sich im Laufe der Zeit auch viele andere Machenschaften (Fakes) in Facebook.

Es geht um die Auswirkungen neuer Funktionen auf persönliche Daten und um schädliche Links, Fake-Meldungen, Fake-Gewinnspiele und Hoaxes usw..

Damit füllt mimikama eine Informationslücke aus und befriedigt das wachsende Informations- und Sicherheitsbedürfnis der Facebook – Community.

User haben die Möglichkeit selbst aktiv zu werden, indem von Ihnen gesichtete Fakes auf Facebook und im Internet an uns gesendet werden können. Dies geschieht durch ein Formular.
Mimikama prüft diesen und veröffentlicht ggf. einen Anaylsebericht darüber, der dann auch über unsere Facebook-Seiten: Zuerst denken – dann klicken zu den Facebook-Nutzer gelangt.

mimikama ist eine Plattform von Facebook-Nutzern – für Facebook-Nutzer.
mimikama stellt einen inoffiziellen Leitfaden des sozialen Netzwerkes Facebook dar.
Unsere Artikel berichten über aktuelle Ereignisse und wir geben Tipps und Tricks zum Thema Facebook.

Mimikama richtet sich gegen jeglichen Missbrauch des Internets zu kriminellen Zwecken.
Schwerpunktthemen sind unter anderem: schädliche Links, Spam, Betrug, Phishing, Falschmeldungen.

Zentrale Bedeutung nimmt für „mimikama“ die Aufklärung von Internet-Nutzern über Internetkriminalität und Internetbetrug ein.
Diese werden über Online-Aktivitäten wie Artikel und Berichte über die Plattformen www.mimikama.at sowie mittels Kooperationen mit Medien,  Bildungseinrichtungen und über Öffentlichkeitsarbeit erfolgen.  Der Verein sieht sich u.a. als Plattform für den Erfahrungsaustausch für Internet-Nutzer.

Was bedeutet mimikama?

mimikama bedeutet “Gefällt mir” und stammt aus der afrikanischen Sprache Suaheli.

Warum gibt es mimikama?

In erster Linie leistet mimikama.at Aufklärungsarbeit wenn es um das Thema “Facebook-Fakes” geht.
Zum anderen informieren wir Facebook-Nutzer zu allgemeinen Themen wie z.B. “Die richtige Privatsphäre-Einstellung” oder wie man sein Facebook-Profil sicher macht.

Ein weiterer Punkt sind unsere “Live-Veranstaltungen”, welche direkt auf Facebook stattfinden. Diese Veranstaltungen finden etwa 2x pro Monat statt.
Hier haben dann Facebook-Nutzer die Möglichkeit einem von uns eingeladenen Experten Ihre persönliche(n) Frage(n) zu stellen.
Alle Fragen, inkl. Expertenantworten, werden nach der Veranstaltung in unserem Archiv gesammelt und sind dann jederzeit Abrufbar.
Zu finden unter http://expertenchat.mimikama.at/

Was ist mimikama nicht?

mimikama ist nicht offizieller Teil der Marke Facebook und zwischen mimikama und Facebook besteht keinerlei Partnerschaft.

mimikama auf Facebook:

http://www.facebook.com/fakepostings