Wer Windows 10 nutzt, wird am 17.10.2017 nicht am Windows Creators Update (Redstone 3) vorbeikommen!

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Dieses “Herbst”-Update ist eigentlich Teil 2 des Creators-Update vom Frühling 2017 und bringt Fehlerbehebungen, Verbesserungen und auch Neuerungen mit sich. Aber es fallen auch einige Funktionen weg; hierbei handelt es sich in erster Linie um das klassische Paint (nur noch Paint 3D wird angeboten) und das Erstellen von ReFS-Laufwerken wird nicht mehr möglich sein.

Hinweis:

Das Update wird automatisch vorgenommen und dieses Update wird länger als gewohnt dauern. Der Grund dafür ist, dass Ihr Betriebssystem komplett neu aufgespielt wird. Dies ist auch der Grund, dass hier ggf. diesmal mehr schief gehen kann als normal. Daher beachten Sie bitte folgendes:

  1. Sie brauchen min. 20 GB freien Speicherplatz auf Ihrem Systemlaufwerk. (Mehr kann nie schaden) Lassen Sie bitte vorab eine sogenannten Datenträgerbereinigung durchlaufen.
  2. Prüfen Sie, ob sie ggf. überflüssige und nicht mehr benötigte Software installiert haben. Jede Software und andere überflüssige Daten kosten dem Update unnötige zeit und erhöht auch eine Fehlerwahrscheinlichkeit.
  3. Bitte nehmen sich auch ein Backup Ihrer Daten vor.
  4. Sollte bei Ihnen nach dem 20.10.2017 noch immer KEIN Update vorhanden sein, dann sollten Sie die Installation mit Hilfe des Windows-10 Upgrade Assistenten manuell starten. Für den Download klicken Sie bitte hier!

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Microsoft Fluent Design System:Die Windows10-Oberfläche wird modernisiert und für Programmierer die Designsprache vereinfacht.
  • GPU-Eintrag in Taskmanager: Im Taskmanager erscheint der neue Bereich „GPU“, indem man die Performance einzelner Bereiche ersehen kann. Ferner wird angezeigt wieviel Speicher und CPU eine Website nutzt, die in Microsoft Edge geöffnet ist.
  • Windows 10 mit Smartphone koppeln: Smartphones (Android und IPhone) können mit Windows10 gekoppelt werden und ermöglicht u.a. Geräte-übergreifendes surfen, d.h. man kann Webseiten zwischen Handy und PC teilen und man hat die Möglichkeit SMS vom PC aus zu beantworten und muss dies nicht mehr vom Handy aus machen.
  • View 3D für Mixed-Reality Inhalte: Hierbei handelt es sich um eine Art Foto-App mit der man Mixed-Reality-Inhalte anzeigen und betrachten lassen kann.
  • Windows 10 Trueplay: Windows führt damit einen Anti-Cheat-Mechanismus ein, der ein FairPlay in Online-Spielen ermöglichen soll.
  • Eye Control: Die neue Eye-Tracking-Unterstützung soll besonders Menschen mit ALS oder einer Querschnittslähmung die Bedienung von Windows10 erleichtern.
  • Verbesserung Microsoft Edge: Eine Neuerung ist, dass man Einstellungen und Cookies von Chrome importieren kann. Der „X-Button“ in Tabs soll nun auch funktionieren, wenn die Website dies verhindern möchte. Gespeicherte Favoriten werden nun in Baumstruktur angezeigt und erleichtern die Suche.
  • Cortana: Event-Plakate und Flyer werden erkannt sofern sie in der Cloud abgelegt sind und der Zugriff erlaubt wurde und es wird empfohlen entsprechende Termine anzulegen. Die Handschrift-Erkennung wurde auch verbessert und ermöglicht eine einfachere Eingabe von Texten per Stift.
    Die virtuelle Tastatur erhält auch Neuerungen und Verbesserungen – dazu zählen Eingabe mit einer Hand, Spracheingabe und eine neue Gestaltung. Über Cortana besteht nun auch die Möglichkeit den Rechner per Sprachbefehl neu zu starten, auszuschalten, sich abzumelden oder den Rechner zu sperren.
  • iTunes und Linux kommen in den Windows Store: Am Ende des Jahres soll Apples iTunes im Windows Store erhältlich und unter Windows10S lauffähig sein. In Zukunft soll auch Linux im Store erhältlich sein. Den Anfang macht Ubuntu, aber Microsoft steht auch in Gespräch mit SUSE und Fedora.
    Dies sind vorerst die wichtigsten Neuerungen im Herbst-Update.

Autor: Mike Sachs

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