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Schauen wir mal was das Jahr so bringt.

Ich sitze hier am Kopfende meines Tisches, das neue Jahr ist noch frisch und unverbraucht, ums Haus weht ein büschn Wind, was sich angesichts der Großwetterlage und der damit verbundenen Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes als nicht weiter verwunderlich erweist. Aber wenn wir an der Küste etwas können, dann büschn Wind, da muss sich keiner wirklich Sorgen machen, zumindest um die meisten von uns, denn wer nicht unbedingt muss, der bleibt halt im Haus und wartet bis es vorbei ist. Unsere Helden sind, die uniformierten und freiwilligen Helfer, die bei Wind und Wetter rausgehen um etwaige Schäden so gering wie möglich zu halten, die bei tosender See hinausfahren um havarierte Seeleute zu bergen, die in den Krankenhäusern und Pflegeheimen ihren Dienst schieben, während andere Silvester feiern. Ihnen und all denen, die tagtäglich für die Gemeinschaft arbeiten (Busfahrer, Lokführer, Polizisten, um nur einige zu nennen), an dieser Stelle einfach mal Danke.

Silvester

Silvester ist ein gutes Stichwort, fernab meiner lieblichen Stimme, durfte ich den Abend in Gesellschaft von Freunden und Bekannten verbringen, interessante Gespräche führen, deren Einzelheiten hier nichts zu suchen haben, es muss reichen, dass es ein unterhaltsamer Abend war, zumindest in meinem kleinen Mikrokosmos, schaue ich aus dem heraus, habe ich ein Deja Vu, komme mir vor wie 2016 alle reden über Köln und das Verhalten der Polizei, irgendwie können es die armen Teufel in Uniform niemandem recht machen. Es ist wie so oft, sämtlicher Streit und Stress wird auf ihre Schultern abgeladen. Ich weiß nicht wie man es in Köln hätte anders regeln oder lösen können, ich weiß nur, dass der Versuch alles in die Verantwortung der Polizei zu schieben, sie für ihr Verhalten zu rügen, der Arbeit, dem persönlichen Stress und der Aufopferung jedes einzelnen Polizisten nicht gerecht wird, ein etwas fairer Umgang wäre durchaus angebracht. Das soll von meiner Seite aus zu dem Thema reichen.

Na Mahlzeit

2016 endete mit dem „vegetarische Currywurst“ Desaster, ein würdiger Abschluss für ein interessantes Jahr, legen wir das Jahr mal zu den Akten und harren der Dinge, die da kommen mögen. Doch oh warte, lange braucht man nicht zu warten, schon erscheinen ein paar von der Gemeinschaftsmehrheit gewählte Volksvertretungspinsel und verkünden Robot Programme verbieten zu wollen, oha, da sei die Frage gestattet „und Das interessiert die unfreundlichen Anwender genau wieviel?“ Ich fürchte ja die Antwort ist in einem nicht messbaren Prozentbereich unterwegs, aber immerhin haben die Politiker mal was dazu gesagt.

Alles Quatsch

Warum haben sie es gesagt, weil die Sorge über und um die Fakenews, oder wie es ein Volkspinsel so schön gesagt hat „Quatschnachrichten“, ihnen mentale Stresspusteln verursacht hat, dann muss schnell was gesagt werden, egal wie sinnig oder unsinnig es am Ende das Tages tatsächlich ist. Fällt eigentlich die Verbreitung der Idee diese Verbote anzustreben schon in den Bereich der verbotenen Verbreitung von Quatschnachrichten, wenn man einfach mal auf die Funktionsweise des Internets schaut, ich fürchte da misst, global gesehen, jemand Deutschland viel zu viel Internetwichtigkeit zu.

erfolgreich an der Lösung vorbei

Statt sich einfach mal Gedanken darüber zu machen, warum glauben die Leute lieber so einen Humbug? Da lässt sich jetzt trefflich drüber streiten, aber eine durchaus einleuchtende These könnte sein, dass die Volksvertrerpinsel nicht ganz unschuldig an dieser Miesere sind, haben sie doch nach jeder Wahl der jüngsten Zeit, ihren Wählern immer wieder mit einer Leichtigkeit zu verstehen gegeben, dass sie, also die Wähler, ihnen, also den Pinseln, eigentlich total egal sind, vor der Wahl „Hü“ nach der Wahl „Hott“, das mit einer verlässlichen Regelmäßigkeit, die man sonst nur von Schweizer Uhren kennt. Da muss man sich dann aber nicht mehr wundern, wenn gefälschte Zitate als glaubwürdig angenommen werden, ja, das kann der so gesagt haben.

weiter so, ich freu mich auf Futter

Was kann man dagegen tun? Nun Verbote sind definitiv der falsche Weg, wichtiger ist es doch eigentlich jedem interessierten Menschen das Handwerkszeug selber in die Hand zu geben, ihnen zu zeigen, wie sie selber Falschmeldungen erkennen können. Denn eine bekannte Gefahr ist nicht mehr so bedrohlich. Wohingegen ein Verbot am Nutzerverhalten und der Glaubwürdigkeit des Gelesenen nichts ins positive verändert. Aber mal ehrlich, macht bitte so weiter, dann wird 2017 für mich genauso unterhaltsam wie 2016, hier am Kopfende meines Tisches.