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Im Moment erreichen uns viele Anfragen zu dem Statusbeitrag zu dem Thema: MCP Tropfen (Metoclopramid-Tropfen)

UPDATE 18.4.2014

An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass ein Rückruf der betroffenen Arzneimittel auf Patientenebene nicht vorgesehen ist.

Das BfArM schreibt dazu auf seiner Seite:

Metoclopramidhaltige Arzneimittel: Umsetzung des Durchführungsbeschlusses der EU-Kommission

Datum 15.04.2014
Wirkstoff Metoclopramid

Die Europäische Kommission hat am 20.12.2013 entschieden, für metoclopramidhaltige Arzneimittel, die einen bestimmten Wirkstoffgrenzwert überschreiten, den Widerruf der Zulassungen auszusprechen. Für metoclopramidhaltige Arzneimittel, die den Grenzwert einhalten, werden die Fach- und Gebrauchsinformation geändert. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat mit Bescheid den Durchführungsbeschluss der Europäischen Kommission umgesetzt. Für die Arzneimittel, bei denen der Zulassungsinhaber schon auf die Zulassung verzichtet hatte, gilt die Feststellung, dass diese Arzneimittel nicht mehr verkehrsfähig sind.

Die vom Widerruf betroffenen Arzneimittel sollten ab sofort nicht mehr verordnet bzw. abgegeben werden. Ein Rückruf der betroffenen Arzneimittel auf Patientenebene ist nicht vorgesehen. Das BfArM weist daher darauf hin, dass kein separater Versand eines Rote-Hand-Briefs erfolgt.

Bescheid vom 09. April 2014 (PDF, 128KB, Datei ist barrierefrei⁄barrierearm)

Um diesen Statusbeitrag ist es gegangen:

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Wichtige Information!!! BITTE ÜBERALL TEILEN!!!
Die Apotheken rufen seit gestern (15.04.2014) auf, ALLE MARKEN von MCP Tropfen ( Medikament für Magen Darm – sowohl Human als Tiermedizin verwendet) sofort zurück zu geben! Das Medikament löst nachweislich bei manchen Menschen Neurologische Ausfälle sowie Herzprobleme auf und darf bis auf weiteres über der 1mg Grenze nicht verwendet werden! BITTE IN JEDER GRUPPE TEILEN!!! KEIN SCHERZ , ist auch über Google zu finden. (Weiß es von meiner Tante die arbeitet in der Apotheke)

Viele Facebook User möchten wissen, ob es sich hierbei wieder nur um eine Panikmache handelt oder nicht.

Unsere Recherche ergab, dass es sich UM KEINEN FAKE HANDELT!

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat am 9.4.2014 an alle Pharmazeutische Unternehmer (Nationale Zulassung) eine Bescheid versendet, indem der Widerruf angeordnet wurde.

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Quelle zum Bescheid: http://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Risikoinformationen/RisikoBewVerf/metoclopramid_bescheid.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Zu diesem Thema gibt es auch eine Presseaussendung von “APOTHEKE ADHOC” (17.04.2014 | 11:19 )

Magenmittel MCP verschwindet: Hunderttausende Patienten betroffen

In den Apotheken werden heute Medikamente mit dem Wirkstoff Metoclopramid (MCP) aus dem Regal genommen. Die Arzneimittelbehörde BfArM hat die Zulassung für die Magentropfen in der bislang üblichen Dosierung widerrufen. Bis es Nachfolgepräparate mit geringerer Wirkstoffmenge gibt, müssen Ärzte und Patienten auf andere Medikamente ausweichen. Dies berichtet der Branchendienst APOTHEKE ADHOC.

MCP wird jährlich 5,7 Millionen Mal von Ärzten auf Kassenrezept verordnet. Der Wirkstoff vermindert Übelkeit und Brechreiz, etwa bei Migräne, Leber- und Nierenerkrankungen, Schädel- und Hirnverletzungen und Arzneimittelunverträglichkeiten.

Die europäische Arzneimittelagentur EMA war zu dem Ergebnis gekommen, dass bei hoher Dosis und langer Behandlungsdauer die Risiken des Wirkstoffs den Nutzen überwiegen. Deshalb müssen alle Tropfen mit mehr als 1 mg/ml Wirkstoff vom Markt.

Bei der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) kann man die Entscheidung nachvollziehen: „Die Zulassungseinschränkung wäre nicht nötig gewesen, wenn die Ärzte mit MCP stringenter umgegangen wären“, sagt AkdÄ-Vorstandsmitglied Professor Dr. Bernd Mühlbauer im Interview mit APOTHEKE ADHOC.

Einen standardisierten Ersatz gibt es nicht: Andere Wirkstoffe sind nur bei bestimmten Anwendungsgebieten zugelassen; die pflanzliche Alternative wird von den Kassen nicht erstattet.

Viele Apotheker sehen den Rückruf kritisch: Bei einer Blitzumfrage von APOTHEKE ADHOC gaben 70 Prozent an, der Rückruf sei überzogen. Weitere 21 Prozent rechnen mit Engpässen in der Versorgung.

Bis die Hersteller Ersatzprodukte anbieten, kann es noch Monate dauern. Erste Schritte sind bereits eingeleitet: Stada etwa hat für eine Neuzulassung von MCP in neuer Konzentration bereits einen Antrag gestellt.

Die ausführlichen Berichte zum Thema finden Sie unter www.apotheke-adhoc.de

Quelle: http://www.presseportal.de/pm/68717/2716013/magenmittel-mcp-verschwindet-hunderttausende-patienten-betroffen

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