Mein Bruder würde sagen: “es ist wie es ist!”. Selbst wenn du “Ja!” rufst, irgendjemand wird immer der Ansicht sein, es wurde ein “Nein” ausgesprochen, weil es dem eigenen Gefühl entspricht.

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Und ich habe gezählt: mittlerweile haben wir 4 (in Worten VIER) Mal veröffentlicht, dass die Werbeanzeige der UNO-Flüchtlingshilfe e.V. kein Fake (ich wiederhole: KEIN FAKE) ist. Ist wie es ist …. um meinen Bruder nochmals zu zitieren, denn wieder gibt es eine Diskussion um diese Werbeanzeige, jedoch jetzt mit dem Hinweis, ZDDK hätte gesagt, es sei ein Fake:

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Ja soweit ist es schon.

Zwar behaupten Seiten wie ZDDK immer wieder das wäre eine falschmeldung.
Muss an der wahrscheinlichen LINKS-finanzierung liegen 😉

Darum hier mal der Link zum Oroiginal [sic]
https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/…/testament-spende.html

What? Ich habe mir alle vier unserer Artikel zu dieser Werbeanzeige durchgelesen [1][2][3][4], wir haben überall geschrieben, dass es sich um keinen Fake (ich wiederhole: KEIN FAKE) handelt.

Schlimmer noch: für all jene, die nur wenig Lust am Lesen #undso haben, haben wir bereits im September 2015 [1] mit Farben gearbeitet. Farben und Symbole, also “Grün” für “kein Fake” , Zudem noch einen netten Kontrollhaken, so wie man ihn aus der Schulzeit kennt. Also auch optisch ganz klar: kein Fake!

Und nochmal die Wiederholung: bereits im September 2015, also vor 15 Monaten schon, haben wir dieses Thema behandelt.

 

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Jetzt schreiben wir den Dezember 2016. Diese Werbung der UNO-Flüchtlingshilfe e.V. wird erneut thematisiert. Und wir sind, nicht allein aufgrund des Bezuges auf uns, ein 5. (in Worten: FÜNFTES) Mal in Zugzwang zu sagen: die Werbeaktion gibt es!

Worum es aber nicht geht:

Es geht nicht darum, zwangshalber irgendeinen unbekannten Flüchtling in das eigene Testament einzutragen, es geht generell nicht um eine Person, die man im Testament mittels des Namens erwähnt. Es wird nämlich die UNO-Flüchtlingshilfe als Erbe eingesetzt. Das ist nichts neues, dass Privatpersonen Vereine als Erben eintragen können. Auch wenn die Werbeaktion vereinfacht darstellt, dass man mit seinem Testament direkt einem Flüchtling hilft, so ist letztendlich damit gemeint, dass man hier die UNO-Flüchtlingshilfe e.V. im Gesamten unterstützt.

Schon recht nah am postfaktischen

Wirklich, das ist erstaunlich. Trotz mehrfacher Erwähnung, dass es kein Fake (ich wiederhole: KEIN FAKE) ist, scheint die gefühlte Meinung, frei von Lesen und Kontrollieren der eigenen Aussage, vorrangig zu sein.

Ganz ehrlich, ich erwarte an dieser Stelle weder eine Entschuldigung, noch eine Korrektur, ich hege lediglich die Hoffnung, dass zukünftige Fälle einfach mit ein wenig mehr Bedacht behandelt werden. Aber es ist schon ein wenig gruselig: nur weil hier oder da jemand der Meinung ist, ein Sachverhält könnte so sein, wird er der Meinung entsprechend dargestellt. Ja, das ist nahe dem gruseligen und hoffnungslos überfrachtetem Begriff “postfaktisch” gesiedelt, den ich ich mehr als ungern nutze, da er oftmals gerne pauschal antithetisch verwendet wird.

Dennoch findet man immer Diskussionen, Kommentare oder Behauptungen in sozialen Netzwerken, die Wahrlich nah an diesem Begriff liegen.

mews1

Es ist wie es ist: wider dem Lesen! Was interessiert es, ob es anders geschrieben wurde, wenn das Gefühl ein anderes ist.

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