WhatsApp wird durch Malware ersetzt

WhatsApp: Versteckter Virus infiziert 25 Millionen Android-Handys!

Von | 11. Juli 2019, 11:48

Die WhatsApp-Sicherheitslücke „Agent Smith“ nutzt Schwächen des Messengers aus und ersetzt die App mit einer schädlichen Fake-Version.

Wie futurezone berichtet, warnen Experten vor einer Schwachstelle durch Malware, die sich im Betriebssystem von Android-Smartphones versteckt. Etwa 25 Millionen Geräte seien laut Sicherheitsforschern von der schweren Sicherheitslücke betroffen.

Die Malware mit dem Namen „Agent Smith“ ersetzt WhatsApp und auch andere Apps mit einer schädlichen Fake-Version und versendet die Daten an einen Vermarkter. Den Experten zufolge sei die beste Sicherheitsmaßnahme, sein Android-System auf dem neuesten Stand zu halten.

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Mit 15 Millionen betroffenen Nutzern steht Indien im Moment an der Spitze. Ursprung der Malware ist laut Forbes der Drittanbieter-App Store 9apps. com, der zum chinesischen Konzern Alibaba gehört.

Malware äußerst hinterlistig

Mit der Malware könnten die Angreifer deutlich mehr Schaden anrichten, als bloße Apps zu ersetzen oder schadhafte Werbung zu schalten.

„Aufgrund der Fähigkeit, sich im Icon des App-Starters zu verstecken und jede existierende, populäre App auf einem Gerät zu imitieren, gibt es endlose Möglichkeiten für diese Art der Schadsoftware, das Gerät eines Nutzers zu beschädigen.“,

so die Sicherheitsexperten von Check Point.

Die Forscher vermuten auch, dass die Hintermänner der Software bereits in den Google Play Store vorgedrungen sind: Elf Apps mit Bestandsteilen der Malware seien bisher gefunden worden.

Ein Statement von Google steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.

So geht die Malware vor:

Lädst du eine App für Android herunter, wird die Malware heimlich installiert – sie tarnt sich als Update-Tool von Google. Ein separates Icon für dieses angebliche Update-Tool erscheint auf dem Display nicht.

Danach gibt die Malware vor, WhatsApp benötige ein Update und ersetzt die App vollständig. Öffnest du nun WhatsApp wird jedes Mal Geld an die Hintermänner versendet.

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