WhatsApp - Nun doch bald mit Werbung
WhatsApp - Nun doch bald mit Werbung
Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit: WhatsApp, der unter Jugendlichen beliebteste Messenger, verliert seine werbefreie Jungfräulichkeit.

- Sponsorenliebe | Werbung -

In einem Gespräch mit der Deutschen Presseagentur (dpa) kündigte WhatsApp-Geschäftsführer Matt Idema an, ab 2019 Werbung in der Messenger-App zu integrieren. Die Werbeeinnahmen sollen ihren Teil dazu beitragen, WhatsApp aus der Verlustzone zu bringen.

Keine Werbung im Chat

Ihr schreibt über eure Lieblingsmusik, schon ploppt im Chat Werbung dafür auf? Keine Sorge, so lästig wird es dann doch nicht. Die Werbung soll in der Statusmeldung erscheinen, nicht im Chat selbst. Jene Statusmeldung wird derzeit von rund 450 Millionen Nutzern des Messengers für kurze Texte, Fotos, Videos und animierte GIFs genutzt, die nach 24 Stunden wieder verschwinden.

Optional abschaltbar

Auch soll es für die Nutzer eine Option geben, diese Werbung auch abschalten zu können. Es wird anscheinend kalkuliert, dass es genügend Nutzer gibt, die sich an der Werbung nicht stören und sie aktiviert lassen.

Die Gründer waren dagegen

Die Gründer des beliebten Messengers, Jan Koum und Brian Acton, hatten sich in der Vergangenheit immer wieder gegen ein werbefinanziertes Modell des Messengers ausgesprochen. Nachdem nun aber Jan Koum im April den Facebook-Konzern verlassen hat, gibt es keinen mehr, der sich direkt gegen jenes Werbe-Modell ausspricht.

WhatsApp expandiert

Gleichzeitig kündigte WhatsApp in einem Blogpost an, die WhatsApp Business App zu erweitern. Jene Version, die speziell auch größere Unternehmen und Kunden miteinander verbinden soll, bekommt neue und erweiterte Tools und wird auch weiterhin werbefrei bleiben.

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady