Gleicht das Öffnen dieser Nachricht der Büchse der Pandora?

- Sponsorenliebe | Werbung -

Aktuell erhalten wir Anfragen zu einer WhatsApp Nachricht, die bereits Anfang März letzten Jahres viele Nutzer verunsicherte.

So soll eine unbekannte Nummer ein Bild von einem blinden Baby verschicken. Bereits durch das bloße Öffnen der Nachricht, soll ein Virus auf das Gerät übergehen:

„Hallo, habe heute folgende Nachricht bei Whatsapp bekommen: Wenn du von einer unbekannten Nummer ein Bild von einem blinden Baby bekommst mach die  Nachricht nicht auf das ist ein Virus! Schick das an alle deine Kontakte!!!
Ist doch mit Sicherheit wieder nur so eine Fake Nachricht oder?
Besten Dank und liebe Grüße „

Ist es wahr? Muss ich mich vor dem Foto des blinden Babys fürchten?

Nein! Denn diese Warnung hat seinen Ursprung in einem Kettenbrief.

Angeblich musste man das Bild eines Babys unbedingt weitersenden, damit der Säugling, der angeblich blind sei, eine Operation bekomme!

Dieses Bild unbedingt weiterschicken! Dieses Baby ist blind. WhatsApp zählt wie oft es geteilt wurde und bezahlt dann die Operation!

Die WhatsApp-Nachricht als Wortlaut: “Dieses Bild unbedingt weiterschicken! Dieses Baby ist blind. WhatsApp zählt wie oft es geteilt wurde und bezahlt dann die Operation!”

Beides stimmt also nicht!

Es gibt bei WhatsApp keinen Mechanismus (zumindest keinen offiziellen), der es möglich macht zu kontrollieren, wie oft eine Nachricht, mit selbigen Inhalt, weitergeleitet wurde! Und WhatsApp bezahlt auch keine Operationen, genauso wenig wie Facebook.

Denn auch auf Facebook werden immer wieder Bilder von Kindern geteilt, bei denen verschiedenen Operationen für diverse Erkrankungen bezahlt werden sollen, wenn man nur kräftig teilt, liked und kommentiert.

Alles erstunken und erlogen. Alles nur ein unnötiger Kettenbrief.

Was soll ich tun, wenn ich so einen Kettenbrief bekomme?

Ganz einfach, unterbrich die Kette, indem du die Nachricht nicht weiterleitest!

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady