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wirklich? Naja, das haben Kettenbriefe so an sich. Jeder einzelne beteuert, dass es diesmal wirklich echt sei, dass man dies und jenes bekommt, wenn man nur diese Nachricht an so und so viele Leute weiterschickt.

So auch diese Nachricht, die per WhatsApp die Runde macht…

Mal ehrlich: wer von diesen Kettenbrief-Erstellern glaubt denn tatsächlich, DASS jemand glauben wird, dass man 100 neue “Smylies”(sic!) bekommt UND sogar ein grüner Haken DIREKT in der Message aufleuchtet, sobald man diesen Kettenbrief an 10 Kontakte weiterschickt:

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Quelle: WhatsApp Screenshot Mimikama

Die Macht des Kettenbriefs

“Ja aber, vielleicht stimmt das ja doch… “, “Vielleicht ist es diesmal ja wirklich wahr… “ so oder so ähnliche Gedanken schießen einem dann womöglich in den Kopf.

ABER! Keine Sorge, das bist nicht du, das ist die Macht des Kettenbriefs, die da aus einem spricht.

Allein vom Standpunkt der reinen Logik her betrachtet: Wie soll das funktionieren, dass eine WhatsApp-Nachricht erkennen soll, dass du so und so vielen Leuten gerade diese kopierte Nachricht weitergeschickt hast?

Wer zum Henker macht sich denn die Mühe, solch einen Algorithmus zu programmieren, ja überhaupt auszuklügeln?

Ja wer macht denn so etwas …

Die Menschen hinter diesen Kettenbrief sind uns unbekannt, doch die Motive sind bei manchen Nachrichten doch recht ersichtlich.



Sei es mitleidserregende Geschichten, Drohungen und wie in diesem Fall (leere) Versprechungen. Menschen, die Kettenbriefe ins Rennen schicken, spielen mit den Hoffnungen, aber auch Ängsten der Menschen, vielleicht doch mal was gewonnen zu haben oder belustigen sich darüber, andere belästigen zu können.

Abgesehen davon, dass die exponentiell ansteigende Masse an verschickten Nachrichten das Kommunikationssystem stark belasten (Schneeballsystem – 1 Person schickt die Nachricht an 10 weitere Personen, jede einzelne von den 10 Personen, wieder an weitere 10 Personen usw. usf.), nutzt in dem Sinn der Kettenbrief niemandem etwas.

Fazit:

Es handelt sich um einen KETTENBRIEF.

Und nicht mal um einen sonderlich gut gemachten …

Wer auf weitere “Smylies” hofft, der dürfte bitter enttäuscht werden.