Der angebliche Anschlag auf ein Einkaufszentrum in Neukölln war ein Gerücht,welches sich über WhatsApp und Facebook weit verbreitete (wir haben berichtet). So behauptete diese Falschmeldung, dass sie aus sicherer Quelle stamme. Was man jedoch definitiv nun sicher sagen kann:

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Das Verbreiten derartiger Falschmeldungen hat juristische Konsequenzen! Die Polizei Berlin verkündete soeben, dass sie den Urheber dieser Meldung auffinden konnten und dieser bereits vom Staatsschutz besucht wurde.

Auf Facebook veröffentlichte die Polizei Berlin am 28. Dezember 2016 um 15.19 Uhr:

+++ Social Media Gerüchteverursacher ermittelt +++
Letzten Freitag machte ein Gerücht auf Whatsapp die Runde. Innerhalb kürzester Zeit verbreitete es sich wie ein Lauffeuer. Wir hatten eine Menge Arbeit auf unseren Social Media Kanälen, dieses sinnlose Gerücht wieder einzufangen, welches mit dem ohnehin angeschlagenen Sicherheitsgefühl vieler Berlinerinnen und Berliner nach den Geschehnissen am Breitscheidplatz spielte.

Da versteht es sich doch von selbst, dass wir uns auch an den Feiertagen die Arbeit gemacht haben, den Absender dieses Fakes zu ermitteln. Unterstützt wurden wir dabei von Ermittlern unseres LKA und vielen irritierten Mitgliedern unserer Community. Dank der zahlreichen Hinweise auf den Koch dieser üblen Gerüchteküche wurde dieser an den Weihnachtsfeiertagen von unseren Kollegen des Staatsschutzes persönlich besucht. Die Geschichte dürfte ihm sprichwörtlich im Halse stecken geblieben sein. Er gab zu, sie frei erfunden zu haben.

Nun sieht er einem Verfahren wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten entgegen.

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