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HEFTIG.co! Die Seite die es marketingtechnisch auf Facebook geschafft hat, die User mit reißerischen Überschriften zu ködern.

Meist aber sind die Überschriften so reißerisch und emotionsgeladen, dass die User nach dem Klick meist enttäuscht sind. Denn in der Regel sind die Überschriften “heftiger” als der Inhalt dann selbst! Über Heftig.co haben wir hier schon mal berichtet.

Nun geistert ein Statusbeitrag auf Facebook, der vielen Usern den Magen umdreht. HEFTIG meint nämlich, dass in Bangkok Körperteile verkauft werden. Warum? Angeblich essen die Leute das!

Der Statusbeitrag sieht so aus:

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Die Überschrift:

In Bangkok werden Körperteile verkauft. Das ist sooo ekelhaft. Denn die Leute essen das. Das Geschäft mit Körperteilen.

Klickt man auf den Beitrag, dann bekommt man folgendes zu lesen:

Auszug: In Bangkok werden Körperteile verkauft. Das ist sooo ekelhaft. Denn die Leute essen das.

Die Seite ist voll mit “Körperteilen” (hier nur mal 2 Images von vielen)

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Klar ist, dass User, die durch die Bilder im ersten Moment geschockt sind, nicht die paar Zeilen lesen, die der Autor hier hinzugefügt hat.

Es steht:

Kittiwat Unarrom betreibt in Bangkok ein echt ekelerregendes Geschäft. Er verkauft menschliche Körperteile – zum Essen! Die sind aber Gott sei Dank vegetarisch, denn er ist Bäcker und die Kadaver sind aus Brot. Aber sie sehen absolut lebensecht aus. Es ist schon ziemlich absurd, womit dieser Mann sein täglich Brot verdient. Aber die Kunden stürmen sein Geschäft, vielleicht, um endlich auch Jemandem ein Ohr abkauen zu können. Teile diese speziellen Bilder.

Auch wir haben diesen Satz erst beim 2x gelesen. Es handelt sich um einen BÄCKER aus Japan.

Fündig wurden wir selbst auf Facebook. Herr Kittiwat Unarrom hat auf Facebook ein eigenes Profil und präsentiert hier seine “Ware”

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Info:

In einer kleinen Bäckerei in Thailand in der Provinz Ratchaburi backt der Künstler Kittiwat Unarrom aus Teig, Schokolade, Rosinen, Cashewkernen und anderen Zutaten Brote, die Leichenteilen unheimlich ähnlich sehen. Besucher aus aller Welt besuchen die Bäckerei, um diese merkwürdige Mischung aus Ekel und Faszination selber zu erleben. 2006, während seines Kunststudiums, begann Kittiwat, dessen Eltern schon Bäcker waren, Leichenteile aus Brot nachzuformen. Dabei bedient er sich anatomischer Lehrbücher und Erinnerungen eines Besuchs in einem forensischen Museum. Seitdem kursieren Bilder seiner Werke auch im Internet. Quelle

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