Social-Media-Riese Facebook sagt Kryptowährungen den Kampf an und verbietet entsprechende Werbung auf seinen Seiten.

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Auf diese Weise will der Zuckerberg-Konzern unseriöse Anbieter in die Schranken weisen. Seit der Einführung von Bitcoin und Co nutzen Betrüger den Hype um die digitalen Währungen und Tokens für illegale Machenschaften gezielt aus.

Glaubwürdigkeit stärken

Facebook hat das Pauschalverbot in seinem Firmen-Blog in der Nacht auf heute, Mittwoch, bekannt gegeben. Das Pikante an der Ankündigung ist, dass von der Richtlinie auch Unternehmen betroffen sind, die Kryptowährungen legal bei der Zahlungsabwicklung mit Kunden anbieten und keine unseriösen Intentionen damit verfolgen.

Der Schritt soll die Glaubwürdigkeit von Facebook-Anzeigen stärken. Produktmanager Rob Leathern:

„Wir wollen, dass Nutzer durch Facebook von neuen Produkten und Dienstleistungen erfahren können, ohne Angst vor Betrügereien und Irreführungen haben zu müssen“,

lässt er sich zitieren. So seien zahlreiche Unternehmen tätig, die Kryptowährungen, sogenannte Initial Coin Offerings und auch binäre Optionen bewerben, um Kunden hinters Licht zu führen.

Schwere Unterscheidbarkeit

Branchenbeobachter sehen vor allem das Problem, dass es derzeit schwierig sei, bei den Anzeigen zwischen Gut und Böse zu unterscheiden – was im Übrigen auch Leathern in Bezug auf Facebook offen in dem Blog-Eintrag zugibt.

Sollten Anbieter, die das Werbeverbot geschickt austricksen, ihre Annoncen verbreiten, sind Nutzer aufgefordert, dies Facebook zu melden.

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