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…. weil einem die Gewinnchance zu niedrig ist, dann nutzt man diesen Umstand einfach mal auch, um die eigene Facebookseite zu bewerben. Kann man machen, wenn man jedoch den Jackpott gewinnt, hat man als Administrator derbe viel Arbeit. Es ist zudem auch nicht neu, dass eine Seite ein Foto eines aktuell gültigen Lottoscheines postet und bekannt gibt, dass bei Gewinn des Jackpots dieser unter allen Interagierenden aufgeteilt wird. Ist jetzt nicht neu, ist auch keine Daten- oder Abofalle, jedoch ein großer Marketingeffekt und ein Minirisiko für den Statusersteller.


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Seit dem 29. Mai wird abermals die Werbetrommel mit Hilfe eines Jackpot-Posts gedreht: die Seite “zu verschenken (Österreich)” hat veröffentlicht, dass man im Falle des Jackpot-Gewinnes diesen nicht behalten möchte, sondern unter allen Personen, die den Beitrag liken, teilen und kommentieren aufteilt.

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Die Beschreibung lautet:

zu verschenken (Österreich) will die 54 Millionen Euro nicht! Wenn dieses Los den EUROMILLIONS Jackpot knackt, wird der Gewinn unter allen geteilt, die diesen Beitrag geliked, geteilt oder kommentiert haben.

Keine Falle

Was wohl zunächst viele Interessieren wird: ist das eine Falle? NEIN! Das ist keine Falle. Man muss nirgends einen Namen abgeben oder geht anderweitige Verbindlichkeiten ein. Die Seite “zu verschenken” trägt zwar kein klares Impressum, es ist auch nicht deutlich, wer diese Seite betreibt, jedoch kann man anhand der Beiträge und auch Besucherinteraktionen erkennen, dass hier alles in Ordnung zu sein scheint. Dieses Posting bildet inhaltlich eine Ausnahme, im Regelfall handelt es sich bei der Seite um eine Art Börse, bei der die Nutzer Dinge anbieten, die sie zu verschenken haben. Nach eigener Beschreibung handelt es sich um “Die größte Schweizer Schenk- und Tauschplattform im Internet. Seit Anbeginn mit konsumkritischem Hintergrund.”.

Einziger Einwand an dieser Stelle: ob der Seitenbetreiber am Ende auch wirklich so ehrlich ist und die 54 Millionen Euro im Falle des Jackpott-Gewinnes auf die Fans aufteilt, wissen wir nicht.

Kann man machen …

Es handelt sich hier um eine reine Promo-Aktion mit dem Einsatzwert vom 3 Schweizer Franken. Denn diese Art von “Marketing” hat einen großen Vorteil für den Seitenbetreiber:´es wird Interaktion erschaffen! Interaktion ist für Seiten wichtig, denn diese schafft Aufmerksamkeit auf Facebook. Man kann sich natürlich auch Interaktion kaufen (gesponserte Beiträge), nur dann kommt man nicht so günstig bei weg:

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Die Investition in einen Lottoschein über 3 Schweizer Franken erzielt im Preis/Leistungsvergleich wesentlich mehr Aufmerksamkeit, als die Möglichkeiten, welche Facebook anbietet.

Geringes Risiko

Als Seitenbetreiber geht man jedoch ein geringes Risiko ein: wenn man tatsächlich den Jackpot knackt, hat man sich verpflichtet, den Betrag zu verteilen. Ob das ein anonymer Seitenbetreiber letztendlich macht, liegt wohl eher an der eigenen Ehrlichkeit. Das können wir an dieser Stelle nicht bewerten. Wenn jedoch eine Seite mit Klarnamen und deutlicher erkennbaren Ansprechpersonen ein derartiges Versprechen gibt, dann kann das am Ende durchaus in Arbeit ausarten …. Zwinkerndes Smiley

Jedoch ist dieses Gewinnrisiko so dermaßen gering, dass der Marketingeffekt durchweg überwiegt.

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