Wenn du diese Zeilen, egal ob auf Facebook, bei WhatsApp oder sonst wo zu lesen bekommst, dann schenke diesen keinen Glauben, denn es handelt sich um eine Falschmeldung!

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Fünfzig Euro Schein

Wenn du einen Geldschein unter dem Scheibenwischer findest, droht dir Lebensgefahr. Es ist die neuste Masche.

Diebe und Trickbetrüger haben mittlerweile so manche endlos miese Masche drauf, um an unser Hab und Gut zu kommen. Nun macht eine neue faule Nummer die Runde, die dich in wenigen Sekunden dein Auto und sogar Leben kosten könnte.


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Ausgeklügelte Sicherheitssysteme machen es Dieben immer schwerer, ohne spezielles Werkzeug ein Auto zu stehlen. Doch sie gehen mit der Zeit und finden ständig neue Lösungen. Stell dir vor, du parkst dein Auto vor dem Supermarkt. Wenige Minuten später kommst du zurück, verstaust deine Einkäufe und steigst ein. Der Schlüssel steckt, du startest und bemerkst plötzlich, dass unter den Scheibenwischern ein 50 Euro-Schein steckt.

Was sich wie ein Wink des Himmels anhört, ist eine fiese Methode, um deinen Wagen zu stehlen: Denn der Schein ist so platziert, dass man aussteigen muss, um ihn zu erreichen. Gerade auf Stellplätzen in Parkhäusern, auf denen man mit der Front zur Wand steht, ist es durchaus wahrscheinlich, dass man den Schein erst entdeckt, wenn man losfahrbereit im Wagen sitzt. Wenn man dann mit steckendem Schlüssel und eventuell laufendem Motor aussteigt, stürmt ein Dieb los, steigt in den Wagen und fährt los. Weil alles ganz schnell gehen muss, könntest du sogar noch überfahren werden.

Genau so wäre es fast der jungen Mutter Kyri Viehmann ergangen. Die Frau ist gerade auf dem Heimweg von ihren Weihnachtseinkäufen, als sie in der Fahrt bemerkt, dass eine Banknote unter den Scheibenwischern steckt. Zu diesem Zeitpunkt glaubt sie noch fest daran, jemand wollte ihrer jungen Familie eine Freude machen.

Als sie anhält und nach dem Schein greift sieht sie, dass er nicht echt ist. Auf dem Schein liest sie: „Ha, du dachtest, der wäre echt, oder?“ Zum Glück hat sie die Blüte erst während der Fahrt bemerkt, denn auf dem Rücksitz sitzt ihr 1-jähriger Sohn, der mit dem Auto verschwunden wäre.

Weil dieser Trick für Diebe so unendlich einfach ist, könnte er sich bald wie ein Lauffeuer verbreiten. Teile diesen Bericht darum mit deinen Freunden und Kollegen, um sie vor so einem riskanten Autodiebstahl zu schützen.

Bereits im Jahre 2013 gab es eine ähnliche Falschmeldung!

Achten Sie auf Zettel auf der Heckscheibe Ihres Autos. Dies ist die neue Methode für Kfz-Diebstahl

Seien Sie vorsichtig und wachsam, es kommt sicherlich auch zu uns.
Nach Frankreich erreicht diese Methode nun schon ganz Deutschland und Österreich. Achten Sie auf Zettel auf der Heckscheibe Ihres Autos. Dies ist die neue Methode für Kfz-Diebstahl (dies ist kein Witz!) Sie gehen auf dem Parkplatz zu ihrem Auto, öffnen und steigen ein. Sie starten den Motor und legen den Rückwärtsgang ein.

Wenn Sie beim Rückwärtsfahren durch Ihre Heckscheibe schauen, bemerken Sie ein Stück Papier in der Mitte der Heckscheibe.

Sie halten an, steigen aus dem Auto um das Papier zu entfernen, da dies Ihre Sicht behindert.

Wenn Sie die Rückseite des Autos erreichen, taucht der Autodieb aus dem Nichts auf. Er steigt ein und fährt los. Sie stehen da und er fährt mit hoher Geschwindigkeit davon. Und wissen Sie was? Ich wette, Ihre Brieftasche oder Geldbörse ist noch im Auto.

Amerika

Auch im Englischsprachigen Raum, machte diese Falschmeldung (Snopes.com) die Runde:

This „carjacking“ alert has been kicking around the Internet since at least February 2004, even though what it describes might more accurately be described as a form of automobile theft rather than a form of carjacking (which involves threatening or attacking the driver of a vehicle to force him out of his car),
Ever since the earliest warnings of this putative form of crime hit the Internet, we have been following news reports for any documented instances of an actual car theft (either perpetrated or merely attempted) that followed the script outlined in the widely-spread e-mailed caution, but we have yet to turn up evidence of so much as one. Were this „lure motorists from their vehicles by leaving flyers on their rear windows, then drive off with their cars“ method as commonly in play as suggested in the example above, that surely would not have been the case. Nothing rules out there having been a few thefts carried out in the manner described that we have yet to hear about. But even if that proved to be the case, there is clearly no crime wave, no ever-present danger to motorists everywhere, no flyer-armed menace lurking in the nation’s parking lots.

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Japan

Und nun ist die Falschmeldung bereits auch in Japan angekommen:

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Screenshot: Webseite Bazzoo

Quelle:

Snopes.com  > The Paper Chase
Mimikama >  Achten Sie auf Zettel auf der Heckscheibe Ihres Autos

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