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Wusstet ihr, dass heute Weltkindertag ist?

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Er wird auch einfach nur Kindertag oder Internationaler Tag des Kindes genannt!

Das Deutsche Kinderhilfswerk zum Beispiel stellt den Kindertag in diesem Jahr unter das Motto “Kindern eine Stimme geben” – denn auch Kinder haben Rechte!

“Gefeiert” wird der Weltkindertag in über 145 Staaten der Welt, er soll auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern aufmerksam machen.

Es ist schon gut, dass man sich jedes Jahr erneut daran erinnert, wie wichtig Kinderrechte sind.

Wie der Kindertag gefeiert wird, ist sehr unterschiedlich. Viele bekommen erst gar nicht mit, dass es diesen besonderen Tag gibt, denn leider existiert kein einheitliches Datum.

Der Ursprung des Kindertages

Als Geburtsstunde gilt der 21. September 1954. Bei der Vollversammlung der UNO wurde erstmals ausgesprochen, dass es einen Weltkindertag geben soll.

Unter anderem sollte so

  • der Einsatz für die Rechte der Kinder gefördert werden,
  • die Freundschaft unter Kindern und Jugendlichen gefördert werden,
  • eine Verpflichtung der Regierungen, einmal im Jahr öffentlich die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF zu unterstützen, betont werden.

Schwerpunkt, Ausführung des Tages und ein geeignetes Datum wurden jedem UN-Mitglied selbst überlassen.

Am 20. November 1989 wurde das “Übereinkommen über die Rechte des Kindes” völkerrechtsverbindlich von der UN-Vollversammlung verabschiedet, seitdem steht der 20. November für die UN als Internationaler Tag der Kinderrechte fest.

Nichts desto trotz: Wir in Deutschland und Österreich feiern den Kindertag heute, am 20. September, in vielen anderen Ländern (zum Beispiel China oder Teilen der USA) feiert man ihn bereits am 1. Juni.

Im Grunde ist es aber egal, an welchem Tag wir unsere Kinder feiern (eigentlich sollten wir sie ja jeden Tag feiern *Augenzwinkern*), wichtig ist, dass ein soziales Bewusstsein ihnen gegenüber geschult wird.

Verantwortung fängt bei einem selbst an

Der ehemalige UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat es 2014 sehr treffend formuliert:

Wir können nicht sagen, dass die Rechte aller Kinder erfüllt sind, wenn 2013, trotz unseres Fortschrittes, fast 6,3 Millionen Kinder unter 5 Jahren starben, meistens an vermeidbaren Ursachen; wenn 168 Millionen Kinder zwischen 5 und 17 Jahren im Jahr 2012 Kinderarbeit leisten mussten; wenn 11 Prozent der Mädchen verheiratet werden, bevor sie 15 Jahre alt werden.

Um die Vision der Konvention für jedes Kind Wirklichkeit werden zu lassen, braucht es innovative Lösungen, eine erhebliche Aufstockung der Mittel und den politischen Willen, um in Kinder zu investieren und ihr Wohl ins Zentrum der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Agenda zu rücken.

Während die Verantwortung für die Rechte in der Konvention bei den Regierungen liegt, tragen wir alle eine gemeinsame Verantwortung, diese Rechte hochzuhalten und zu schützen, die grundlegend für die Stabilität unserer Gesellschaften sind. Gemeinsam wollen wir uns für die Rechte aller Kinder erheben, für eine gerechtere und gleichere Welt, und für eine bessere Zukunft für Alle.

Auch der ganz schlichte Otto-Normalverbraucher ist hier gefragt. Bildung, Schutz und das Hochhalten von moralisch und ethisch positiven Entscheidungen sind die Schlüssel dazu.

Wer sich engagieren oder einfach nur tiefergehend mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen möchte, kann sich unter folgenden Links schlau machen:

Quelle: Feiertage Österreich, Unis Vienna