Welche WhatsApp-Fallen gibt es?
Welche WhatsApp-Fallen gibt es?
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Internetbetrüger sind kreativ, wenn es darum geht, Nutzer zu ködern.

- Sponsorenliebe | Werbung -

Besonders beliebt sind Social Media Plattformen wie zum Beispiel Facebook. Doch auch in vermeintlich besser geschützte Räume schleichen sich die äußerst verlockenden Angebote dieser Gauner ein.

Die Nachrichten kommen augenscheinlich von den eigenen Freunden. Über WhatsApp, den beliebten Messenger. Privat, unter Menschen, die man vielleicht auch persönlich kennt… und doch! Auch hier spinnen die Betrüger ihre Netze.

Jetzt fragt sich bestimmt der ein oder andere: Welche Gefahren können schon auf WhatsApp lauern?

Fangen wir doch bei einer der beliebtesten Methoden überhaupt an:

Das Ködergewinnspiel

Schalte jetzt die neuen beweglichen Emojis frei!„, „Holen Sie sich jetzt Ihren kostenlosen SPAR-Gutschein„, „Hey, möchtest du einen Korb mit mehr als 50 Tafeln Milka-Schokolade?“ – ich könnte ewig so weitermachen!

Denn der Missbrauch von bekannten Marken, um Nutzer dazu zu bringen, auf einen Link zu tippen, ist seit Jahren ein Trend.

Screenshot by mimikama.at
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Ziel ist es, den Nutzer zu einem Affiliate-Programm zu lotsen, sodass dieser sich dazu bereit erklärt, Werbung in Massen zu erhalten. Einen tatsächlichen Gewinn gibt es nur in den seltensten Fällen – wenn überhaupt.

Wenn du also eine Nachricht bekommst, in der du angewiesen wirst, einem Link zu folgen… es könnte sich zu 99,9% um ein Ködergewinnspiel handeln!

Die Abofalle

Früher äußerst stark verbreitet, nimmt die klassische Abofalle heutzutage einen eher kleinen Platz ein und doch gibt es sie noch.

Berühmtestes Beispiel hierfür ist WhatsApp Gold.

Wer hier nicht genau hinsieht und das Kleingedruckte sucht und liest, wird eine böse Überraschung erleben. Denn sobald man seine Daten eingibt, erhält man zum Beispiel schon nach drei Tagen eine Mitgliedschaft bei einer Unterhaltungsplattform für läppische 85 Euro im Monat…

Außer Spesen wohl nichts gewesen! Und wenn wir schon bei Dateneingabe sind, hier der nächste Punkt:

Datenphishing

Und ist es nicht die Abofalle, so ist es Phishing. Oft sind Betrüger lediglich an persönlichen Daten sowie Kreditkarteninformationen interessiert.

Auch hier kommt ein Köder à la „Erhalte hier deinen kostenlosen Geschenkkorb von Haribo“ zum Einsatz. Eine andere Möglichkeit kommt per E-Mail. Betrüger täuschen vor, das „WhatsApp Konto sei abgelaufen und man müsse es neu verifizieren„.

Nicht selten wird auf die Art und Weise auch noch Malware mitgeliefert.

Die persönlichen Daten werden dann im Internet weiterverkauft oder der Betrüger geht auf Kosten des Nutzers einkaufen…

Aber es lässt sich noch auf andere Art und Weise Geschäfte mit dem WhatsApp-Nutzer machen, wenn man an einen so genannten „Mittelsmann“ gerät.

„Komm in meine WhatsApp Gruppe“

Zugegeben, zumeist wird hier zuerst über YouTube geworben, ehe man sich mit den „Mittelsmännern“ in einer WhatsApp Gruppe trifft. Dennoch schnappt im Messenger die Falle endgültig zu.

Meist handelt es sich hierbei um „Trading-Tipps„. Dabei werden große Gewinne durch Spekulation versprochen. Doch wenn es so einfach wäre, gäbe es doch nur mehr Millionäre, oder?

Laien sollten hierbei auf jeden Fall die Finger davon lassen!

Fazit:

Du hast nun viele verschiedene Methoden kennen gelernt, wie Betrüger versuchen könnten, dich per WhatsApp übers Ohr zu hauen.

Du weißt nun, worauf du achten musst, wenn dir ein Freund das nächste Mal ein Gewinnspiel schickt oder du Nachricht von WhatsApp erhältst.

-Sponsorenliebe-

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